Ruinenstadt Caral

Sensation in der Wüste

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Als die älteste Stadt auf dem amerikanischen Kontinent wird die Ruinenstadt von Caral gehandelt. Sie entstand vor rund 4600 Jahren, ist Unesco-Weltkulturerbe und liegt 200 Kilometer nördlich der peruanischen Hauptstadt Lima im wüstenhaften Tal des Río Supe.

Die 60 Hektar große Siedlung wird durch sechs flache Stufenpyramiden begrenzt, von denen die größte 160 Meter lang, 150 Meter breit und 18 Meter hoch ist. Besonders markant sind zwei große, kreisförmige Zeremonienplätze. Auch Wohnhäuser, ein Tempel und tonnenschwere Monolithe gehören zur Siedlung.

Das gesamte Tal ist von Bewässerungskanälen durchzogen, was den Anbau von Kürbis, Bohnen und Baumwolle ermöglichte. Die Einwohnerzahl wird auf 1000 bis 3000 geschätzt. Am unterschiedlich aufwändigen Stil der bisher freigelegten Wohngebäude lässt sich eine soziale Schichtung erkennen. Die Besiedlung der Stadt endete etwa um 1200 v. Chr., Gründe für das Ende sind nicht bekannt.

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