Reise-Know-how Nicaragua

Entspanntes Ziel fürs ganze Jahr

Surferparadies San Juan del Sur an Nicaraguas Pazifikküste.
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Surferparadies San Juan del Sur an Nicaraguas Pazifikküste.

Die einfache Einreise, das bequeme Herumreisen im Land, die hohe Kreditkartenakzeptanz und vieles mehr: Nicaragua ist ein unkompliziertes Reiseland. Hier die wichtigsten Informationen für die kompetente Beratung am Counter.

Anreise Direktverbindungen nach Nicaragua aus dem deutschsprachigen Raum bestehen derzeit nicht. Mit Lufthansa oder KLM geht es aber nach San José in Costa Rica und von dort mit Avianca in rund einer Stunde weiter nach Managua, Nicaraguas Hauptstadt. Direktflüge nach Managua gibt es auch von den anderen benachbarten mittelamerikanischen Ländern sowie von US-Flughäfen wie Miami, Houston, Fort Lauderdale oder Atlanta.

Bezahlen Kreditkarten werden in vielen Einrichtungen und Banken im ganzen Land akzeptiert. In bar bezahlt man mit der Landeswährung Cordoba oder auch mit Dollar und Euro, die sich vielerorts tauschen lassen. Geldautomaten stehen am Flughafen, an den meisten Touristenorten und in Einkaufszentren zur Verfügung.

Kunsthandwerk vom Solentiname-Archipel.
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Kunsthandwerk vom Solentiname-Archipel.
Einkaufen In Managua gibt es viele Einkaufszentren. Die beste Adresse für Souvenirs und Kunsthandwerk sind die Märkte im ganzen Land. Auch Kaffee und Rum aus biologischem Anbau, die weltweit Auszeichnungen errungen haben, sind beliebte Mitbringsel.

Einreise Mit einem mindestens sechs Monate gültigem Reisepass für Aufenthalte bis zu 90 Tagen. Den Reisepass sollte man während des Aufenthaltes ständig mit sich führen. Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Selbst unter Covid-Bedingungen war die Einreise immer erlaubt, und es bestand nie eine Quarantänepflicht.

Einwohner 6,5 Mio. Einwohner, davon ca. 14 Prozent indigener und afrokaribischer Abstammung. Nicaraguas Hauptstadt Managua hat 1,7 Mio. Einwohner.

Führerschein Ausländische Besucher können nach der Einreise nach Nicaragua 30 Tage lang den Führerschein ihres Heimatlandes verwenden.

Das Städtchen Diriamba zwischen Pazifik und Nicaragua-See.
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Das Städtchen Diriamba zwischen Pazifik und Nicaragua-See.

Gesundheit In den größeren Städten gibt es gute Krankenhäuser. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Wie in den gesamten Tropen Amerikas können tagaktive Aedes-Mücken auch in Nicaragua Dengue- und Chikungunya-Fieber übertragen. Davor schützen helle körperbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel.

Klima und Reisezeit Vorherrschend tropisches beziehungsweise feucht-warmes Klima mit nur geringen Temperaturschwankungen. An der Küste liegen die Tagestemperaturen recht konstant bei 30 bis 34 Grad und die Nachttemperaturen bei 20 bis 23 Grad. In den Bergregionen ist es tagsüber um die 25 Grad warm. Nicaragua ist ganzjährig gut zu bereisen, als beste Reisezeit gilt die Trockenzeit. Sie dauert von November bis Ende April, an der Karibikküste jedoch nur von Anfang Februar bis Ende April. Generell dauert die Regenzeit in Nicaragua von Anfang Mai bis Ende Oktober. Die regenreichsten Monate sind September und Oktober. Eine recht schöne, trockene Zeit innerhalb der sogenannten Regenzeit ist von Ende Juli bis Anfang September.

Vulkanblick an der Punta Jesús María auf der Isla de Ometepe.
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Vulkanblick an der Punta Jesús María auf der Isla de Ometepe.

Mietwagen In Nicaragua gibt es eine Vielzahl von nationalen wie internationalen Autovermietungen. Die großen Straßen sind hervorragend ausgebaut, wenn auch mäßig beschildert. Mobiltelefone & Internet: In allen Städten gibt es Handy- und Internetservices zu sehr günstigen Preisen, in dicht besiedelten Gebieten wie Managua, León, Granada oder dem Surferparadies San Juan del Sur am Pazifik auch WLAN. Öffnungszeiten: Einkaufszentren sind in der Regel täglich bis 20 Uhr durchgehend geöffnet, Banken montags bis freitags von 8:30 bis 16:30 Uhr und samstags bis 12:30 Uhr.

Reisen innerhalb des Landes In Nicaragua gibt es eine breite Palette von Autovermietungen, Taxis, Reiseveranstaltern und Überlandbussen von rustikal bis luxuriös. Außerdem fliegt La Costeña ab Managua nach Bluefields, Corn Island, Puerto Cabezas, Bonanza, Rosita, Waspam und San Carlos. Sprache: Spanisch, in touristischen Gebieten auch Englisch.

Stromversorgung In Nicaragua wird das 110-Volt-60-Hertz-Stromsystem verwendet, daher sollte man einen Steckdosenadapter mitnehmen. Tourenanbieter vor Ort: Eine Liste der örtlichen Reiseveranstalter und Anbieter findet sich auf www.visitanicaragua.com oder www.mapanicaragua.com.

Trinkgeld Wenn der Service nicht im Preis enthalten ist, sind 10-20 Prozent Trinkgeld angemessen.

Vorwahl Ländervorwahl 505, gefolgt von einer achtstelligen Telefonnummer.

Währung Landeswährung ist der Nicaraguanische Cordoba (NIO), 1 Euro = 40 NIO (Stand Dezember 2021).

Keine Spur von Overtourism
Die Unterkünfte in Nicaragua reichen von der Hängematte über die Finca bis zum Fünf-Sterne-Boutique-Hotel. Im Zeichen des nachhaltigen Tourismus entstehen immer mehr Öko-Lodges und andere exklusive Hotels in unberührter Natur. Ein paradiesisches Refugium ist zum Beispiel die Jicaro Island Lodge auf einer Privatinsel im Nicaragua-See; die Fünf-Sterne-Lodge mit ihren neun luxuriös ausgestatteten Häusern bietet einen spektakulären Blick auf den Mombacho-Vulkan. Den freien Blick auf gleich zwei Vulkane gibt es auf der Ometepe-Insel, ebenfalls im Nicaragua-See, wo die Totoco Ecolodge und das Xalli Ometepe Beach Hotel süße Träume versprechen. Ein Juwel am Pazifik ist das Fünf-Sterne-Resort Mukul Spa nördlich des Surfer-Hotspots San Juan del Sur mit zwölf Beach Villas direkt am weißen Strand der Playa Manzanillo. Ein nachhaltiges Hideaway ist auch das The Inn at Rancho Santana, 20 Kilometer weiter nördlich, ein zweistöckiges Boutique-Hotel mit siebzehn Zimmern direkt an der Playa Santana. Und ein neues luxuriöses Domizil in Nicaraguas Hauptstadt ist das DoubleTree by Hilton Managua mit 147 Zimmern in der exklusiven Villa Fontana.

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