Pyramiden von Gizeh

Die Rätsel werden immer mehr

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Selbst vom Mond aus sollen die drei großen Pyramiden von Gizeh zu sehen sein. Die rund 4500 Jahre alten ebenso perfekten wie geheimnisvollen Bauten erheben sich am westlichen Rand des Niltals nur einen Katzensprung von Kairo entfernt.

Im Gegensatz zu den Gräbern im Tal der Könige im altägyptischen Theben wurden in den Pyramiden von Gizeh weder Inschriften noch Mumien oder Grabbeigaben gefunden. Was also war ihre Funktion? Wer hat sie gebaut? Und vor allem mit welcher Technik, um diese Größe und Perfektion zu erzielen? Die Rätsel um die Pyramiden werden eher mehr als weniger.

Die größte ist die knapp 140 Meter hohe Cheops-Pyramide mit 230 Meter langen Seiten, in der rund drei Millionen Steinblöcke verbaut worden sein sollen. Ein wenig kleiner ist die Chephren-Pyramide. Und die Pyramide des Pharao Mykerinos ist mit rund 60 Metern Höhe die Nummer drei im Trio. Drei weitere, kleinere Pyramiden, die Königinnenpyramiden, ergänzen die berühmte Sammlung.

Ein Star von Gizeh ist auch die Große Sphinx in Gestalt eines liegenden Löwen mit Menschenkopf, die während der Herrschaft des Pharaos Chephren errichtet worden sein soll.

Die Pyramiden von Gizeh sind das einzige noch erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und zählen seit 1979 zum Unesco-Weltkulturerbe. Sie liegen etwa acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh und 20 Kilometer außerhalb von Kairo.

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