Paléo Períthia

Revival für ein venezianisches Dorf

Wikipedia/Z thomas, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58851716

Einem Freilichtmuseum aus venezianischen Zeiten gleicht das einst verlassene Dorf Paléo Períthia im Nordosten Korfus. Langsam kehrt dort das Leben zurück. Mittlerweile gibt es vier Tavernen, ein Künstleratelier und eine Pension.

In einem fruchtbaren Hochtal unterhalb des Pantokrátor (906 Meter) gelegen war Paléo Períthia in früheren Zeiten durchaus wohlhabend. Davon zeugen die großen, massiven Steinhäuser und die Kirchen. Als der Fischfang lukrativer wurde als die Landwirtschaft, siedelten die Dorfbewohner an die Küste um. Nach dem Zweiten Weltkrieg verließen auch die letzten Einwohner das Dorf und zogen fort oder in das neu gegründete Néa Períthia weiter unten an der Küste.

So geriet das Dorf in Vergessenheit und fiel so dem Bauboom in den 1970er- und 1980er-Jahren nicht zum Opfer. Jetzt geht es wieder bergauf in Paléo Períthia. Einige der 130 Häuser, die nicht zu stark vom Verfall betroffen waren, wurden restauriert, wobei darauf geachtet wurde, dem venezianischen Baustil treu zu bleiben. Wer das Dorf nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann die Zeitreise auch als Führung buchen.

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