Palast von Knossos

Auf den Spuren von König Minos

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Im Palast von Knossos residierte einst König Minos, der sich als Sohn des Gottes Zeus und der phönizischen Prinzessin Europa verehren ließ. Die Ruinen des riesigen Palastes liegen fünf Kilometer von Heraklion entfernt und sind Kretas Besuchermagnet.

Mit einer Größe von etwa 7,5 Quadratkilometern und mehr als 1000 Räumen war die Anlage von Knossos doppelt so groß wie andere minoische Paläste auf der Insel. Der erste Palast wurde dort um 1900 v. Chr. erbaut, aber später durch ein Erdbeben zerstört ebenso wie der Nachfolgebau. Eine Idee von der einstigen Pracht vermitteln aber heute noch die Ruinen.

Die Minoer sollen allen anderen Völkern ihrer Zeit überlegen gewesen sein und die früheste Hochkultur Europas hervorgebracht haben. Vor mehr als 4000 Jahren begann ihre ruhmreiche Zeit. Die ältesten Funde, die man dort machte, wo heute die Ruinen des Palasts von Knossos stehen, datieren sogar bis etwa 5700 v. Chr. und stammen damit aus der Jungsteinzeit.


Gut zu wissen

Auf dem Ausgrabungsgelände gibt es nur wenig Schatten, d.h. man sollte ausreichend zu Trinken mit sich führen und eine Besichtigung am besten in den Morgenstunden planen. Dann ist auch der Besucherandrang nicht so groß und die Gebäude sind besser zu besichtigen und vor allem zu fotografieren.

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