Orosei

Städtchen in Feierlaune

Wikipedia/Gianni Careddu, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33676772

Zu den Perlen der Ostküste Sardiniens zählt das Bilderbuchstädtchen Orosei zu Füßen des Gennargentu-Massivs. Seine Geschichte reicht bis zurück in die römische Zeit. Und auch die Feste haben hier eine große Tradition und werden von den 7000 Einwohnern mit Leidenschaft gefeiert.

 Die Ursprünge von Orosei reichen fast 2000 Jahre zurück. Nicht weniger als 17 Kirchen sind in der Altstadt versammelt, darunter Perlen wie die Kirche Sant‘ Antonio mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Sie ist das Herz der Altstadt, und jedes Jahr am 16. Januar wird hier zu Ehren des Heiligen Antonius Abbas ein großes Feuerwerk veranstaltet. Auch viele andere Feste sind in Orosei tief in der Alltagskultur verwurzelt, allen voran die Bräuche der Karwoche. Im Mai werden außerdem die Heiligen Isodor und Maria E Mare mit Prozessionen gefeiert und im September 18 Tage lang das Fest der Madonna del Rimedio.

Viele kleine Gassen laden zum Flanieren ein, und es gibt zahlreiche gut erhaltene historische Bauwerke aus dem 18. Jahrhundert. Ein beliebter Treffpunkt bei Einheimischen und Touristen ist die Piazza del Popolo. Sehenswert sind auch Sa Prejone vetza, das alte spanische Gefängnis, und das Museum Don Nanni Guiso im Palatzos Vetzos, in dem Miniaturtheater aus ganz Europa ausgestellt sind.


Nur knapp drei Kilometer sind es von Orosei aus zum Meer, wo sich zwischen steilen Klippen eine Strandschönheit an die nächste reiht, Cala Liberotto etwa, Cala Ginepro, Sa Mattanosa oder Fuile e Mare mit feinem Sand und kristallklarem Wasser. Einen fantastischen Blick auf die ganze Küste bietet der Nuraghe di Osalla, einer der für Sardinien so typischen prähistorischen Megalithbauten.

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