Nationalpark Corcovado

Wo Costa Rica besser ist als jeder Zoo

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Der größte zusammenhängende Regenwald und die ausgedehntesten Mangrovenwälder Mittelamerikas schützt der Nationalpark auf der wilden Osa-Halbinsel im Süden des Landes. Das gefällt nicht nur Tapiren, Affen und Ozelots. Auch die Outdoor-Fans geraten ins Schwärmen.

Der Nationalpark Corcovado gilt als das Gebiet mit der größten Artenvielfalt des Landes und wird oft auch als der offene Zoo Costa Ricas bezeichnet. Der Nationalpark hat viele schöne Wanderwege für einen oder mehrere Tage. Rustikal übernachten kann man in Zelten in den Ranger Stationen des Parks. Hinein in die Wildnis geht es nur mit einem autorisierten Führer, so dass ein Besuch des Nationalparks vorab immer angekündigt werden muss. Wer es weniger abenteuerlich möchte, kann das Schutzgebiet auch bei Bootstouren erkunden.

Im dem knapp 420 km² großen Nationalpark leben 367 Vogel- und 6000 Insektenarten, dazu 140 Arten von Säugetieren, 117 Arten von Amphibien und Reptilien sowie 40 Süßwasserspezies und nicht zu vergessen die 500 Baumarten. Lagunen, Sümpfe und Mangrovenwälder, Flüsse, Feucht- und Nebelwälder sowie 46 Kilometer Küste sorgen für paradiesische Zustände.

Highlights in der Nähe des Parks sind die palmengesäumten Strände an der Bahía Drake und die Térraba-Sierpe-Sümpfe, das größte und wichtigste Feuchtgebiet Costa Ricas. Weiteres Highlight für Abenteurer, Taucher und Schnorchel-Freunde ist eine Bootstour zu der zum Schutzgebiet gehörenden Isla del Caño vor der Küste des Nationalparks Corcovado.

Extra-Tipp: Eine geheimnisvolle Spezialität Costa Ricas und Unesco-Weltkulturerbe sind die über 300, perfekt runden Steinkugeln unterschiedlicher Größe – von einigen Zentimetern bis zweieinhalb Meter Durchmesser – aus präkolumbianischer Zeit, die vor allem an der südlichen Pazifikküste des Landes gefunden wurden, darunter auch auf der Isla del Caño.

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