Merzouga

Wüstendorf am Dünenmeer

Pixabay

Ein kleines Dorf mit gewaltigen Dünen ist Merzouga am Rande des Erg Chebbi, der größten Sandwüste Marokkos – Leinen los zum Sandboarden und Kamelreiten.

Fels- und Steinwüsten mit ihrer schroffen Weite sind imposante Erscheinungen, keine Frage. Zumal wenn sie von Bergen bewacht und von leuchtend grünen Oasen unterbrochen werden, wie es im Marokko südlich des Atlas-Gebirges der Fall ist. Aber wer träumt bei dem Wort Wüste nicht von jenen golden wogenden Sanddünen wie aus dem Bilderbuch? In Merzouga, 370 Kilometer östlich von Ouarzazate, ist sie endlich erreicht: die Wüste in ihrer malerischsten Form.

Gut 20 Kilometer lang und fünf Kilometer breit ist das Sandmeer des Erg Chebbi mit seinen bis zu 150 Meter hohen Dünen. Das Dorf mit seinen gerade mal 500 Einwohnern liegt 50 Kilometer südlich der Wüstenstadt Erfoud und ist über eine geteerte Straße gut erreichbar. Zum Übernachten gibt es mehrere Riad-Hotels und luxuriöse Zeltcamps.

Extra-Tipp: Drei Kilometer westlich von Merzouga liegt der See Dayet Sri, wo es sich im Winter nach dem Regen Flamingos gut gehen lassen und sich auch Störche blicken lassen.

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