Machu Picchu

Meisterleistung der Inka-Ingenieure

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Die legendäre Ruinenstadt in den Anden ist so etwas wie das Wahrzeichen Perus. Die Inka erbauten die Stadt im 15. Jahrhundert in 2430 Metern Höhe.

Machu Picchu thront auf einem Bergrücken hoch über dem Urubamba-Tal, dem Heiligen Tal der Inka, und liegt 75 Kilometer nordwestlich von Cusco. Die gut 200 Gebäude von Machu Picchu liegen terrassenförmig angeordnet und sind durch ein Netzwerk von Treppen miteinander verbunden. Die meisten Terrassen, die Außenmauern der Tempel und die zum Teil mehrgeschossigen Wohnbauten sowie die etwa 3000 Stufen sind bis heute ebenso erhalten wie die Kanalverbindung von der Quelle außerhalb der Stadt zu den kaskadenförmig gestaffelten Brunnenbecken.
Die Unesco nahm Machu Picchu bereits 1983 in die Liste des Weltkulturerbes auf. 2006 wurde Machu Picchu zudem von der American Society of Civil Engineers auf die Liste der Internationalen Historischen Bauwerke aufgenommen.
Da sich die Inkastadt in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet und es keine Straßen direkt dorthin gibt, wurde eine Bahnlinie von Cusco bis nach Aguas Calientes, einem Dorf zu Füßen von Machu Picchu, gebaut.

Anreise

Machu Picchu ist am bequemsten von Aguas Calientes aus zu erreichen. Busse fahren die gut acht Kilometer lange Serpentinenstrecke zur Zitadelle Machu Picchu hinauf. Die Strecke lässt sich auch zu Fuß bewältigen, kleine Fußwege mit Stufen führen die Serpentinen hinauf. Besonders authentisch ist die Anreise über den Inka-Pfad, den Camino Inca: eine mehrtägige Wanderung über mehrere hohe Pässe.
Extra-Tipp: Am Ende der Serpentinen, in unmittelbarer Nähe des Eingangsbereichs von Machu Picchu, hat sich das Hotel Sanctuary Lodge der Belmond-Gruppe einen luxuriösen Logenplatz gesichert.

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