León

Nicaraguas Kulturhauptstadt

Nicaragua Tourism Board

Gleich zwei Unesco-Titel hat León für seine alten Schätze eingeheimst. Die modernen Reize der Studentenstadt können sich aber ebenfalls sehen lassen, darunter ein exklusives Kunstmuseum, jede Menge Nachtleben und fröhliches Beach Life vor den Toren der Stadt.

Wie Granada wurde auch León schon 1524 gegründet, allerdings rund 30 Kilometer von der heutigen Stadt entfernt. Denn als 1609 der Vulkan Momotombo ausbrach, musste man noch mal von vorne anfangen. Die Ruinen der alten Stadt gehören heute als León Viejo zum Unesco-Weltkulturerbe ebenso wie die Basilika von León, die größte und älteste Kathedrale Mittelamerikas – fürs Foto Shooting zwischen schneeweißen Kuppeln können Besucher dem imposanten Gotteshaus sogar aufs Dach steigen.

Kunstliebhaber setzen León auch wegen der Sammlung Ortiz-Gurdián auf den Reiseplan, das für viele das schönste Kunstmuseum in ganz Mittelamerika darstellt. Es erstreckt sich über mehrere akribisch restaurierte Kolonialhäuser und zeigt Werke aus verschiedenen Epochen und Kulturräumen; Picasso, Chagall und Miró sind ebenso vertreten wie bekannte nicaraguanische Künstler und die Werke lateinamerikanischer Meister wie Diego Rivera oder Fernando Botero.

León liegt 140 Kilometer von Nicaraguas Hauptstadt Managua entfernt im Nordwesten des Landes. In der Nähe erheben sich mehr als ein Dutzend Vulkane, darunter auch der Cerro Negro, dessen schwarze Lavahülle zum Vulkansurfen einlädt. Weitere Ausflugstipps sind die unberührten Feuchtgebiete der Reserva Natural Isla Juan Venado, deren Strände die Meeresschildkröten so zu schätzen wissen.

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