Karnak-Tempel

Weltrekord am Nil

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Drei Kilometer nördlich von Luxor und direkt am Nil erstreckt sich in Karnak die größte Tempelanlage der Welt. Nirgendwo sonst reihen sich so viele monumentale Torbauten und gigantische Säulenhallen aneinander.

Die ältesten heute noch sichtbaren Reste der Tempel stammen aus der 12. Dynastie unter Sesostris I und sind damit rund 4000 Jahre alt. Bis in die römische Kaiserzeit wurde die Tempelanlage immer wieder erweitert und umgebaut. Der Tempel von Karnak zählt heute zum Unesco-Weltkulturerbe.

Die gesamte Anlage lässt sich in drei Bezirke einteilen, die jeweils einer Gottheit geweiht waren. Zum einen im Süden der Bereich der Mut, zum zweiten im Norden der Bereich des Month und zum dritten im ­Zentrum der größte und komplexeste Bezirk, der Bezirk des Amun.

Alle Passagen, Gänge, Höfe und Heiligtümer der Tempelstadt an einem Tag zu besichtigen, ist angesichts der Fülle schlicht unmöglich. Daher beschränken sich die meisten Besucher auf die Hauptachsen des Amun-Tempelbezirks. Diese Achsen führen von Norden nach Süden und von Westen nach Osten. Tor für Tor schreitet man durch die Höfe und Säulenhallen in Richtung Allerheiligstes, in dem der altägyptische Sonnengott Amun-Re verehrt wurde.

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