Flores

Dorfidylle auf Indonesisch

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Eine Flugstunde von Bali entfernt liegt die viertkleinste und westlichste Insel der Sundainseln. Auf Flores ist Massentourismus noch ein Fremdwort. So können Urlauber die bunten Kraterseen, die Bergdörfer und die einzigartigen Tauchgründe noch in schönster Ruhe genießen.

Neben der Kleinstadt Moni erhebt sich der mystische Vulkan Kelimutu (1639 Meter); seine Besonderheit sind die drei Kraterseen, deren Farben zwischen Schwarz, leuchtendem Türkis, erdigem Rotbraun und Smaragdgrün changieren.

Zu den Inselattraktionen gehören auch die traditionellen Ngada-Dörfer bei Bajawa. In der Umgebung von Maumere und in Sikka Regance gibt es idyllische Bergdörfer und an der Küste malerische Fischerdörfer. Und in der Abgeschiedenheit der Berge im Westen von Flores ist das alte Dorf Wae Rebo mit seiner einzigartigen Architektur erhalten geblieben. Bis zu acht Familien leben hier gemeinsam in den fünfstöckigen, kegelförmigen Bambushäusern.

Wie die kleine Nachbarinsel Komodo ist auch Flores bekannt für ihre schillernde Unterwasserwelt, die sich auch beim Schnorcheln entdecken lässt. Bei Wanderern sind neben dem Kelimutu auch der Vulkan Egon in der Nähe von Maumere und der Wawo Muda bei Bajawa sehr beliebt.

Die beste Reisezeit für Flores ist die Trockenzeit von Mitte April bis Mitte November. Obwohl die Temperaturen über das ganze Jahr sehr ähnlich sind, sind die Monate nach der Regenzeit von Mai bis August bedingt durch geringe Luftfeuchtigkeit am angenehmsten. Die Straßenverhältnisse auf der gesamten Insel sind überwiegend gut.

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