Essaouira

Medina mit Unesco-Prädikat

Getty Images/iStockphoto

Bis direkt ans Meer reicht die Medina in der Weltkulturerbe-Stadt Essaouira. Im Hafen kreischen zu Tausenden die Möwen. Und direkt vor den Toren der lässigen Künstlerstadt an Marokkos Atlantikküste erstrecken sich weite Strände, die auch die Surfer anlocken.

Hinter der mächtigen Stadtmauer Essaouiras beginnt eine andere Welt. Keine Autos, keine breiten Straßen, keine hohen Häuser. Stattdessen quicklebendiges Mittelalter mit weiß getünchten Häusern mit knallblauen Türen und Fensterläden, durchsetzt von Kunstgalerien, Cafés und jeder Menge Shops.

Für "Game of Thrones" hat Essaouira die Rolle der Sklavenstadt Astapor übernommen. In der Wirklichkeit hat die Hafenstadt eine umtriebige Künstlerszene und ist bekannt für die rasante Trommelmusik der Gnaoua, die einst als Sklaven aus dem westlichen Afrika nach Essaouira gelangten. Schon Gitarrenlegende Jimi Hendrix hat sich für ihre erdigen Rhythmen begeistert.

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