Destination Niacaragua

Echtes Leben im Land der Vulkane

Wilde Schönheit: Tropischer Regenwald umgibt den Vulkan Mombacho bei Granada.
Nicaragua Tourism Board
Wilde Schönheit: Tropischer Regenwald umgibt den Vulkan Mombacho bei Granada.

Ursprünglich und wenig touristisch gibt sich das größte Land Mittelamerikas. Ein Glücksfall für Individualisten also, denn Nicaragua ist reich an Attraktionen, mit seinen Vulkanen, Seen und unberührten Regenwäldern, mit einsamen Stränden und Kolonialstädten voller Leben.

Nicaragua ist für viele noch immer so etwas wie ein weißer Fleck auf der Landkarte und hat nicht diesen einen Spot, den jeder gesehen haben will. Und genau da beginnt das "stille Highlight, das die Entdeckermentalität weckt", sagt Nicaragua-Experte Andreas M. Gross, Reiseleiter mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und Erster Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika.


Und was macht Nicaragua sonst noch so unverwechselbar? "Es ist dieser Mix aus einer ungewöhnlich freundlichen, ruhigen und entgegenkommenden Bevölkerung und einer noch sehr wilden Natur, die fantastische Schätze der zentralamerikanischen Biotope aufweist", erklärt der Kenner. Zugleich sei Nicaragua aber noch nicht so professionell durchstrukturiert, wie das zum Beispiel in Teilen von Panama oder Costa Rica der Fall sei.
Shopping mit Kolonialflair: der Kunsthandwerksmarkt von Masaya.
Nicaragua Tourism Board
Shopping mit Kolonialflair: der Kunsthandwerksmarkt von Masaya.

Nicaragua als Open-Air-Galerie

Zu sehen gibt es mehr als genug: die Kolonialstädte Granada und León zum Beispiel, aber auch die Hauptstadt Managua lohnt sich für Gross auf jeden Fall für ein, zwei Tage. "Die Identität des Landes, seine Geschichte und seine Befindlichkeit sind in Managua ganz großartig abzulesen." Managua ist günstig an der Hauptachse des Landes gelegen, wo sich auch die wichtigen Städte und Vulkane finden. Eine Stunde südlich von Managua liegt Granada; León im Norden ist knapp zwei Stunden entfernt. Hübsche Dörfer mit "fantastischem Kunsthandwerk" (Gross) – naive Malerei, Keramik, Holzarbeiten und Textilien – gibt es ebenfalls zu entdecken. Bemerkenswert seien dabei die starken regionalen Unterschiede in dieser großen "Open-Air-Galerie".
Steckbrief Nicaragua

Berge Kette aus Vulkanen entlang der Pazifikküste. Höchster Gipfel ist der Pico Mogotón (2438 Meter) an der Grenze zu Honduras.
Einwohner 6,3 Mio. Einwohner, davon 1,7 Millionen in der Hauptstadt Managua. Die meisten Menschen leben in der Umgebung der Pazifikküste.
Fläche 120.000 km² und damit ein Drittel so groß wie Deutschland.
Flüsse Die meisten münden ins Karibische Meer; die wichtigsten sind der Río San Juan, der Río Coco sowie der Río Grande und seine Nebenflüsse.
Grenzen Honduras im Norden, Costa Rica im Süden.
Küste Gut 900 Kilometer am Pazifik und am Karibischen Meer.
Regenwald Große Gebiete im Osten bis zur Karibikküste.
Seen Prägend sind die beiden großen Süßwasserseen Lago Cocibolca (Nicaraguasee) mit seinen Inseln und der kleinere Xolotlán (Managuasee) am Vulkan Momotombo.
Sprache Spanisch, an der Karibikküste auch Englisch.


Abgeschieden: die Inseln des Solentiname-Archipels im Süden des Nicaraguasees.
Nicaragua Tourism Board
Abgeschieden: die Inseln des Solentiname-Archipels im Süden des Nicaraguasees.

Abenteuerspielplatz zwischen den Meeren

Und dann sind da natürlich noch Nicaraguas viele Vulkane, die sich wie die Perlen einer Kette an der Westküste entlangreihen, und die riesigen Seen, die die Urlauber in den Bann ziehen. Im Nicaraguasee ist sogar Platz für den Solentiname-Archipel mit seinen 36 Inseln. Am Pazifik in der Gegend von San Juan del Sur werden Surferträume wahr. Und die Corn Islands punkten mit Robinson-Feeling im Karibik-Look. Dichte Regenwälder breiten sich im Osten Nicaraguas aus mit dem Biosphärenreservat Bosawás als besonderem Schmuckstück, der zweitgrößte tropische Regenwald des amerikanischen Kontinents. Und der Somoto-Canyon ist das Outdoor-Paradies im Norden. Der Tisch für Abenteurer ist also reich gedeckt.
Stichwort Corona
Für die Einreise nach Nicaragua ist derzeit ein PCR-Test nötig, der nicht älter als 72 Stunden sein darf und vor der Einreise an die Fluggesellschaft übermittelt werden muss, damit diese das Einverständnis der nicaraguanischen Behörden einholt; die Details sind mit der betreffenden Fluggesellschaft zu klären. Nähere Informationen erteilt das Auswärtige Amt.

Schöner schlafen für jeden Geschmack

Wer Nicaragua auf die eigene Faust bereisen will, kann das mit einem Mietwagen problemlos tun. Und wie sieht es mit den Unterkünften aus? Auch hier gibt es jede Menge Auswahl. "Das reicht von der Hängematte bis zum Fünf-Sterne-Boutique-Hotel", sagt Nicaragua-Experte Gross. Fincas und sogar Working Ranches oder komfortable Surfer-Lodges seien ebenfalls dabei, und auch Managua habe hervorragende Hotels. Zudem gibt es luxuriöse Öko-Lodges wie etwa die Jicaro island Lodge im Solentiname-Archipel, die die Zeitschrift „National Geographic“ in die Liste der 100 schönsten weltweit aufgenommen hat. Premiumunterkünfte sind aber auch an der Küste zu haben, zum Beispiel das Fünf-Sterne-Resort Mukul Beach, Golf & Spa nördlich des Surfer-Hotspots San Juan del Sur. Die zwölf Beach Villas liegen direkt am weißen Strand der Playa Manzanillo.
Infos & Inspiration

ARGE Lateinamerika eV
Andrea Trempel
Bahnhofstraße 53, D-61118 Bad Vilbel
Tel. +49-(0)6101-99 54 030
E-Mail: andrea.trempel@lateinamerika.org
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