Chan Chan

Metropole aus Lehm

Wikipedia/Håkan Svensson, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73661

Zu ihrer Blütezeit hatte Chan Chan etwa 60.000 Einwohner und war die wohl größte Stadt auf dem südamerikanischen Kontinent. Die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reichs war aber auch eine der größten Städte der Welt, die je aus Lehm errichtet wurden.

Chan Chan entstand etwa um 1300 und erstreckt sich noch heute über eine Fläche von 28 km². Die Inka konnten die Stadt mit militärischer Gewalt nicht besiegen. Mit Tücke gelang es ihnen schließlich doch, indem sie den durch die Oase fließenden Fluss umleiteten und die Menschen so von der Wasserversorgung abschnitten. Nach der Eroberung durch die Inka verlor Chan Chan seine Bedeutung.

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