Betancuria

Willkommen in der Kolonialzeit

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Im Innern Fuerteventuras und umringt von 700 Meter hohen Bergen liegt das kleine, aber historisch bedeutsame Betancuria. Der Ort wurde 1404 von dem normannischen Eroberer Jean de Bethancourt gegründet, war einst die Hauptstadt der Insel und steht heute unter Denkmalschutz.

Auch die Piraten hatten damals ein Auge auf Betancuria geworfen, und im Jahr 1593 wurde der Ort, der heute gerade einmal 500 Einwohner zählt, bei einem Angriff fast völlig zerstört. Zahlreiche Gebäude wurden später aufwendig restauriert, sodass das schöne Stadtbild wiederhergestellt wurde und die koloniale Vergangenheit wieder sichtbar wurde.

Sehenswert ist etwa die Kirche Nuestra Señora de la Concepción, die im Jahr 1424 zur Kathedrale wurde und somit die erste und älteste Kathedrale der Kanarischen Inseln ist. Weitere Schätze sind die Kapellen Ermita de Santa Inés und Ermita de Nuestra Señora de la Peña, das alte Franziskanerkloster Convento de San Buenaventura, das Kunstmuseum Museo de Arte Sacro sowie das Archäologische und Ethnografische Museum von Fuerteventura.

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