Basílica de Nuestra Señora de Candelaria

Die Jungfrau und die Guanchenkönige

Wikipedia/Koppchen, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27408648

Candelaria gehört zu den wichtigsten Wallfahrtsorten der Kanarischen Inseln. Am 2. Februar und am 14./15. August strömen die Pilger hier an der Nordostküste Teneriffas zusammen, um der Virgin de la Candelaria, der Schutzheiligen der Kanaren, die Ehre zu erweisen.

Die Statue der Jungfrau von Candelaria wird seit Jahrhunderten in der Basilika verwahrt, wurde jedoch 1826 durch eine Sturmflut ins Meer gerissen. Bei der heutigen Figur handelt es sich um eine Kopie aus dem Jahr 1830. Der Legende nach sollen die Guanchen, die Ureinwohner Teneriffas, die Statue der Schutzheiligen, schon rund 100 Jahre vor der Inseleroberung durch die Spanier am Strand gefunden haben.

Die Basilika mit ihrem schlanken Glockenturm erhebt sich direkt am Meer und wurde von 1947 bis 1959 auf Initiative des Bischofs Domingo Pérez Cáceres erbaut. Ein ganz besonderer Blickfang sind die übergroßen Bronzestandbilder der Guanchenkönige, der Menceyes, die draußen vor der Basilika zur Meerseite hin aufgereiht stehen. Die Statuen wurden 1993 von dem aus Teneriffa stammenden Bildhauer José Abad gefertigt und zeigen die neun Guanchenkönige Tegueste, Romen, Pelinor, Pelicar, Beneharo, Bencomo, Anaterve, Adjona und Acaymo.

Sie können diese Nachricht nicht mehr kommentieren.



stats