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Wasserfälle von Iguaçu

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Als Iguaçu/Iguazú wird eine Regenwaldgegend mit spektakulären Wasserfällen rund um das Mündungsgebiet des Río Iguazú in den Paraná im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien bezeichnet.

In beiden Ländern wird die Landschaft duch Nationalparks geschützt. Die Cataratas do Iguaçu sind die größten Wasserfälle der Welt. Sie zählen zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Fälle zu beobachten. Auf der brasilianischen Seite führt die Rodovia das Cataratas von Foz do Iguacú bis zu dem Hotel dos Cataratas. Vom Panoramaweg aus kann man den imposanten Garganta do Diabo (Teufelsrachen) sehr gut betrachten. Wenn man das Hotel besucht, sollte man einen Blick aus dem kleinen Aussichtsturm werfen, es lohnt sich.

Von der argentinischen Seite kommt man von Puerto Iguazú zu den Fällen. Innerhalb des Nationalparks sind Privatfahrzeuge nicht zugelassen, aber man kommt mit Hilfe des Wegesystems an verschiedene gut ausgebaute Aussichtspunkte. Der Teufelsrachen (Garganta del Diablo) lässt sich über die Park-Eisenbahn und dann über einen ausgebauten Steg gut betrachten. Von unten wirken die Fälle ebenfalls gewaltig: es gibt motorisierte Schlauchboote, die die Stromschnellen hinauf bis unmittelbar unter die Fälle fahren. Sowohl die Fahrt als auch die (recht warme) Dusche sind ein Erlebnis der besonderen Art.

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