Tavira

Klein-Venedig als Geheimtipp

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Zu den Geheimtipps zählt noch immer das malerische Tavira im Südosten der Algarve. Die Städtchen im Lagunenlabyrinth der Ria Formosa ist auch als „Klein-Venedig“ bekannt und besticht mit seiner lässigen Atmosphäre.

Ein bedeutender Ort in der portugiesischen Geschichte und einst der wichtigste Hafen außerhalb Lissabons, nicht zuletzt wegen der Nähe zu Marokko: Tavira ist nicht nur hübsch anzusehen mit seinen strahlend weißen, schmucken Häusern und ihren roten Dächern, sondern entführt die Besucher auch weit zurück in die Vergangenheit, zum Beispiel mit der Ponta Romana, der römischen Brücke mit ihren sieben Bögen über den Rio Gilhão, mit dem römisch-maurischen Kastell oder mit der Renaissancekirche Igreja da Misericordia, deren Inneres mit aufwändig gestalteten, üppigen Bildern aus blau-weißen Azulejo-Kacheln geschmückt ist – nur eine von insgesamt 37 Kirchen übrigens, die in Tavira versammelt sind. Eine Augenweide sind auch die mittelalterlichen Häuser der Travessa de Dona Brites mit ihren gotischen Fenstern und Türen.

Für beglückende Erlebnisse hat Tavira ein Händchen: zum Beispiel der Panoramablick über die ganze Stadt und die Küste vom Turm der Burg oder ein Besuch in der Câmara Obscura im alten Wasserturm, ein dunkler Raum, wo durch ein Loch in der Wand die ganze Pracht der Stadt ins Innere projiziert wird. Nicht zu übertreffen ist der elf Kilometer lange Sandstrand der Ilha de Tavira, einer vorgelagerten Sandbank, die Teil des Naturparks Ilha Formosa ist.

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