Sofia

Ost und West bildschön vereint

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Wohltuend entspannt geht es in Bulgariens Hauptstadt Sofia zu. Zum authentischen Charme gesellt sich ein exotischer Mix aus Zwiebelturmkirchen im russischen Look, osmanischen Moscheen und weltlichen Prachtbauten.

Sofia liegt im Westen des Landes zu Füßen des Witoscha-Gebirges, das über der Stadt thront und die Orientierung leicht macht. Die bulgarische Hauptstadt hat gerade einmal etwas mehr als 1,2 Mio. Einwohner, und man lässt sich als Tourist am besten einfach treiben. Wenn man den Vitosha Boulevard, die wichtigste Einkaufsstraße der Stadt, entlang schlendert und durch die kleinen Gassen der Altstadt bummelt, bekommt man einen guten Eindruck. An vielen Ecken zeigen Straßenkünstler ihr Können, manche musizieren, manche tanzen, andere malen. Langweilig wird es hier definitiv nicht.

Auch das Sightseeing-Programm kann sich sehen lassen. Schließlich zählt Sofia zu den ältesten Städten Europas und war schon in der Antike besiedelt. Nicht zu übersehen beim Stadtspaziergang ist die Alexander-Newski-Kathedrale, die größte Kirche des Landes, mit ihren gestuften Kuppeln. Die Nikolai-Kirche punktet mit ihren goldglänzenden Zwiebeltürmchen und ihren meisterhaften Wandmalereien und Ikonen. Und die mittelalterliche, bulgarisch-orthodoxe Bojana-Kirche birgt einmalige Fresken und wurde als Unesco-Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Fürs Kontrastprogramm gibt es da noch die Banja-Bashi-Moschee, eine der ältesten Moscheen Europas, die auch Nicht-Muslime besuchen dürfen, und die Synagoge von Sofia, die viertgrößte Synagoge in Europa und mit ihren verspielten Verzierungen im orientalischen Stil auch ein Highlight für Architekturfans. Auch kulinarisch hat die Stadt mit ihren vielen kleinen Cafés, Bars und Restaurants viel zu bieten. Und des Nachts sorgen die Clubs der Hauptstadt für urbanes Nightlife.

Extra-Tipp: Per Bus geht es von Sofia aus bequem zu den Skipisten und Wanderwegen des bis zu 2290 Meter hohen Witoscha-Gebirges.

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