Schärengarten

Inseln wie Sand am Meer

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Die Eiszeit hat der schwedischen Küste zehntausende jener Inseln beschert, die sich vom hohen Norden in Schwedisch Lappland die ganze Küste entlang bis in den tiefen Süden und auch die Westküste hinaufziehen – ein Paradies für Outdoor-Fans.

Manche Schäreninseln sind grün und von Menschen bewohnt, andere felsig, kahl und menschenleer, manche sind nur ein paar Quadratmeter groß, andere mehrere Quadratkilometer. Der riesige Stockholmer Schärengarten erstreckt sich fächerförmig 80 Kilometer vom Zentrum aus und besteht aus ungefähr 24.000 Inseln. Auf den größeren gibt es Hotels, Ferienhäuser, Restaurants und Yachthäfen; die meisten aber sind klein und unbewohnt und warten nur darauf, per Boot, Kanu oder Kajak entdeckt zu werden.

Im Schärengarten von Östergötland vor der Ostküste mit Stränden, Badefelsen und Unterkünften für jeden Geschmack lassen sich bei der Kajaktour Seehunde und Seeadler blicken, während die Schären vor der Westküste weltberühmt für Austern- und Hummersafaris sind. Zahlreiche Fischerdörfer und der Meeresnationalpark Kosterhavet locken viele Touristen hierher.

Ein Publikumsliebling im ausgedehnten Schärengarten vor der Südostküste ist Öland, die größte der 10.000 Inseln und bekannt für viele Sonnenstunden und weiße Strände, für Windmühlen, prähistorischen Stätten und das Borgholmer Schloss.

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