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Río de la Miel

Wikipedia/Juan Vladimir Paraschuk / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Der Río de la Miel, zu Deutsch Honigfluss, ist 9 km lang und entspringt in einer Höhe von 350 m. Dafür dass man sich auf Meereshöhe befindet, ist es also doch ganz schön hoch.

Westlich von Algeciras in der Provinz Cádiz bildet die Sierra de Ojén eine Grenze zwischen der Ebene des Campo de Gibraltar und der Atlantikküste bei Tarifa. In diesem Gebirge befindet sich am Río de la Miel einer der beliebtesten Wanderwege der westlichen Costa del Sol. Der Fluss liegt in einem Tal im Naturpark Los Alcornocales.

Begünstigt durch seine Lage herrscht ein Mikroklima, das heißt es ist feucht und dadurch wachsen Farne, Rhododendren und vieles mehr. Von Wassermangel ist hier nichts zu sehen. Eine Besonderheit in der Vegetation: Es stehen Korkeichen wohin das Auge reicht.

Der Weg beginnt beschaulich und wird auch nicht viel schwieriger. Sobald man die mittelalterliche Römerbrücke überquert hat, gelangt man an die Molino de Águila, eine Mühlenruine aus dem 17. Jahrhundert. Zuvor passiert man eine neuzeitliche Mühle (Molino de Escalona), die noch in Produktion ist.

Unterwegs lassen sich Ruinen von Kanälen und Mühlen, alte Straßen, Brücken mittelalterlichen Stils oder der Brunnen bzw. Quelle de las Niñas bestaunen. Am Ende des kleinen Flusses erreicht man einen kleinen Wasserfall und eine natürliche Piscina. Im Sommer perfekt für ein kühles und erfrischendes Bad.

Ideal für Wanderfreunde

Es gibt gekennzeichnete Wanderwege und natürlich Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen. So kann jeder individuell an die eigenen Fähigkeiten angepasste Entdeckungsrouten starten.

Empfohlene Ausrüstung: Festes Schuhwerk, genug Flüssigkeit und Essen für die Dauer der Wanderung, angepasste Kleidung je nach Wetter.

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