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Parc Olympique

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Das Olympiastadion stellt als Teil des Olympiaparks im Osten der Stadt ein Multifunktionsstadion dar. Das Stadion wurde anlässlich der olympischen Spiele 1976 in Montreal eröffnet und beeindruckt die Besucher durch seine architektonische Einzigartigkeit.

Der Pariser Architekt Roger Taillibert legte das Stadion für 55.000 Zuschauer aus und gestaltete das Dach auf- und absenkbar. Jedoch erwies sich die Höhe des Daches als unpraktisch, da die Bälle bei Fußballspielen immer an die Decke flogen. Deshalb wurde das Dach erhöht und ist seitdem nicht mehr auf oder absenkbar. Die Konstruktion zur Absenkung – ein Turm mit stabilen Drahtseilen – besteht aber noch weiterhin.

Bedeutendstes Bauwerk ist das Olympiastadion mit dem markanten geneigten Turm von 175 Metern Höhe und dem darin integrierten Wassersportzentrum. Weitere Bauten sind das Umweltmuseum Biodôme de Montréal (die frühere olympische Radrennbahn), das Centre Pierre-Charbonneau, die Aréna Maurice-Richard, das Stade Saputo und das Multiplexkino StarCité. Erschlossen wird das Gelände durch die U-Bahn-Stationen Pie-IX und Viau. Westlich des Olympiaparks liegen der Parc Maisonneuve und der Botanische Garten, nördlich das ehemalige Olympische Dorf.

2007/08 entstand auf dem ehemaligen Trainingsgelände am Nordrand des Olympiaparks das Fußballstadion Stade Saputo.

Besuchsdauer: 2-3 Stunden

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