Nationalpark Ojców

Wo Polens Fledermäuse flattern

Wikipedia/Jan Jerszyński, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=814153

Schon die Neandertaler fanden in den Höhlen des 1956 gegründeten Nationalparks Ojców im Süden Polens Schutz. Heute ist das Gebiet für die vielen hier heimischen Fledermäuse berühmt.

Mit 21 Quadratkilometern ist er der kleinste Nationalpark Polens; seinem Reiz tut das aber keinen Abbruch. Die Landschaft ist geprägt von massiven Kalksteinfelsen, bis zu 100 Meter tiefen Schluchten und abschüssigen Wegen. Die Stars unter den tierischen Bewohnern des Parks sind die Fledermäuse. Von 21 in Polen bekannten Arten sind hier insgesamt 17 vertreten, die vor allem in den vielen Höhlen einen optimalen Unterschlupf finden.

Einige der Höhlen können während der Saison gegen eine kleine Gebühr besichtigt werden. Der Eintritt zum Park selbst ist kostenlos. 23 Kilometer Wanderwege durchziehen das wilde Gelände, sodass einer Expedition zu Fuß nichts im Wege steht. Der Nationalpark findet sich knapp 20 Kilometer nördlich von Krakau.


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