Südafrika

Krüger Nationalpark

Wikipedia/Felix Andrews (Floybix) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1116298

Der Krüger-Nationalpark liegt im Nordosten Südafrikas in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Seine Fläche erstreckt sich vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Simbabwe, im Norden.

Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 Kilometer, in Ost-West-Richtung ist der Park durchschnittlich 54 Kilometer breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 Quadratkilometern. Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika. Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der Big Five, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischarten und 34 Amphibienarten.in der Trockenzeit wandert das Wild seit jeher zu großen Teilen in Gebiete, die im Westen an den Park grenzen. 1961 wurde die Westseite allerdings komplett abgezäunt, und 1975 wurde das gleiche an der Ostseite durchgesetzt, was die Wanderbewegungen der Großtiere in und aus dem Park heraus verhinderte. Heute liegen im Westen etliche private Schutzgebiete, die ihre Zäune zum Krügerpark hin in vielen Fällen entfernt haben, sodass die Tiere sich zumindest innerhalb dieser Areale frei bewegen können.m Nordosten des Krügerparks wurden die Zäune an der Grenze zu Mosambik neuerdings entfernt, um Wildbewegungen bis in den angrenzenden Limpopo-Nationalpark in Mosambik zu ermöglichen. Ziel ist ein großer grenzübergreifender Park mit dem Namen Great Limpopo Transfrontier Park.

Gut zu wissen

Um Touristen den Wechsel nach Mosambik einfach zu gestalten, wurden zwischen den Parkteilen neue Grenzübergänge gebaut, etwa in Giriyondo. An vielen Stellen grenzt der Park aber auch heute noch dicht an Kulturland.Zahlreiche Großwildumsiedlungen in den angrenzenden Limpopo-Nationalpark – unter anderem von Elefanten, Giraffen, Zebras und Kaffernbüffeln – fanden statt, und nicht alle verliefen erfolgreich.Teile der umgesiedelten Elefantenherden sind wieder nach Südafrika zurückgewandert. Es könnte noch Jahre dauern, den Wildbestand auf der Mosambik-Seite zu erhöhen.

Den Besuchern wird geraten, Ferngläser, Kameras, Wanderschuhe und Naturführer mitzubringen.Denken Sie daran, ein Antihistaminikum und eine Creme zur Behandlung von Insektenstichen und -bissen mitzunehmen.Lassen Sie keine Lebensmittel unbeaufsichtigt, denn diebische Affen und Paviane sind eine ständige Bedrohung. Wohnwagen und Anhänger sowie Omnibusse dürfen nur auf geteerten Straßen fahren.


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