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Kokkola bietet zahlreiche Museen

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Die Hafenstadt Kokkola liegt am Bottnischen Meerbusen in Westfinnland. Die Stadt wurde vom schwedischen König Gustav II Adolf 1620 gegründet und entwickelte sich schnell zum einen Zentrum des Schiffbaus und der Teerindustrie.

Im 18. Jahrhundert war sie der Heimatshafen der größten finnischen Handelsflotte und die reichste Stadt des Landes. Heute ist Kokkola das Verwaltungszentrum der Region Mittelösterbotten. Sehenswert ist Kokkola heute vor allem wegen ihres historischen Holzhausviertels Neristan, das zu den schönsten und größten ganz Finnlands gehört.

Die bunte Geschichte der Region wird in zahlreichen Museen vorgestellt. Die beliebtesten Museen findet Ihr, wenn Ihr der Route des alten Kalle folgt. Entlang der Route befindet sich das alte Holzhausviertel Neristan, die Galerie Karl Herman Renlund, das Historische Museum, die Ausstellungshalle und das Naturhistorische Museum Kieppi. In der Galerie Karl Herman Renlund könnt Ihr rund 40 Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert, dem goldenen Zeitalter finnischer Kunst, sowie Werke vom Künstler Veikko Vionja und Fotografen Leo Torppa bewundern.

Im Museumsquartier liegt das älteste profane Holzgebäude Finnlands, das Pädagogium aus dem Jahre 1696. Heute finden verschiedene Ausstellungen im Pädagogium statt.

Im Lassander-Haus könnt Ihr einen Blick in das Leben einer Kaufmannsfamilie aus dem 18. Jahrhundert werfen. Das Naturhistorische Museum Kieppi besitzt Sammlungen eines Pioniers des finnischen Naturschutzes, Veikko Salkios, die Exemplare fast aller finnischen Vogel- und Säugetierarten umfasst.

Weitere Museen der Region sind das Heimatmuseum Kaarlela, wo Ihr eine Steinausstellungzentrum und alte Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, unter anderem einen Stall, eine Schmiede, eine Rauchsauna und eine Scheune, besuchen könnt.

Das Jagdmuseum erzählt von der finnischen Jagdkultur von prähistorischen Zeiten bis in die Gegenwart.

Das Feuermuseum wird von der Freiwilligen Feuerwehr betrieben und besitzt Gegenstände, die aus den letzten drei Jahrhunderten stammen.

Im Dorf Ömja, etwa 15 Kilometer von Kokkola entfernt, befindet sich das Fischereimuseum mit einer Rauchsauna und verschiedenen restaurierten Lagerhäusern. 10 Kilometer nördlich vom Stadtzentrum liegen das Tierpark Toivonen und das Bauernmuseum, wo Ihr Kleintieren zuschauen und über das ländliche Leben in der Region im letzten Jahrhundert lernen könnt.

Veranstaltungen

Der Veranstaltungskalender von Kokkola ist sehr umfangsreich. Das Kulturjahr fängt mit dem Tanzfestival Kokkolan Talvitanssit im Februar an. Das nächste Festival ist das Winterakkordeonfestival Kokkola, eine einwöchige Veranstaltung, die jedes Jahr Tausende Gäste anzieht. Im April findet der große Frühlingsmarkt statt, und im Mai nehmen Marathonläufer am Kokkola City Run teil. Danach ist es wieder Marktzeit, diesmal mit dem Fischmarkt.

Wie in vielen anderen Städten Finnlands, wird Mittsommer in Kokkola mit Johannisfeuern, Feuerwerken und Festen zelebriert. Im Juni wird noch ein weiteres Musikfestival, Mustakari in Memories, veranstaltet. Der Sommer geht mit dem berühmten einwöchigen Festival Opernsommer in Kokkola weiter. Im August das Große Venezianische Fest. Im letzteren spielen Feuer, Licht und Karnevalstimmung die Hauptrolle.

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