Kanchanaburi

Zu Besuch bei einer Filmlegende

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Weltberühmt wurde Kanchanaburi, wo die Flüsse Kwai Noi und Kwai Yai sich verbinden, einst durch den Spielfilm "Die Brücke am Kwai". Heute geht es wieder mit der Eisenbahn über die titelgebende Brücke in Zentralthailand. Die schwimmenden Bungalows und Boutique-Hotels am Ufer sorgen für romantischen Luxus.

Kanchanaburi ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Zentralthailand. Ursprünglich war die drei Kilometer nördlich der Stadt gelegene Brücke Teil einer mehr als 400 Kilometer langen Eisenbahnverbindung von Thailand nach Burma (heute Myanmar), bei deren Bau im Zweiten Weltkrieg tausende Kriegsgefangene starben, was ihr später den Namen "Todeseisenbahn" einbrachte. Bekannt wurde sie vor allem durch den 1952 erschienen Roman „Die Brücke am Kwai“ von Pierre Boulle, der 1957 verfilmt und zum Welthit wurde. Die Originalbrücke wurde während des Krieges zwar weitgehend zerstört, nach dem Krieg aber wieder originalgetreu aufgebaut.

Eine Fahrt mit der berühmten Eisenbahn entlang der steilen Flussufer und über die historische Brückenkonstruktion gehört zu den Höhepunkten eines Besuchs der Stadt, in der sich auch heute noch alles um die geschichtlichen Ereignisse dreht. Mehrere Museen, ein Soldatenfriedhof und viele weitere Monumente erinnern an die vergangenen Zeiten.

Eine Besonderheit Kanchanaburis sind die zahlreichen Floating Rafts, schilfgedeckte, schwimmende Unterkünfte auf dem Fluss, die ein rustikales, aber nicht weniger romantisches Erlebnis ermöglichen. Am Hochufer des Kwai gibt es zudem zahlreiche kleine Boutique-Hotels, Gästehäuser und Restaurants mit fantastischen Ausblicken über die zerklüftete Landschaft.

Darüber hinaus ist Kanchanaburi ein guter Ausgangspunkt für Trekkingtouren. In der Region gibt es mehrere Nationalparks mit dichten Bambushainen, bewaldeten Klippen und einigen der schönsten Wasserfälle Thailands zu entdecken.

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