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Insel Brac lädt zum Spazieren auf der Strandpromenade ein

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Brac ist die größte Insel in Dalmatien mit etwa 40 km Länge und 12 km Breite. Mit einer Fläche von 395 km² ist sie die drittgrößte Insel der Adria.

Vom Festland trennt sie der Kanal von Brac. Auf der westlichen Seite liegen die Insel Šolta und die Meerenge Splitska vrata, südlich befinden sich die Insel Hvar und die Meerenge von Hvar.

Brac lebt vor allem vom Tourismus, des Weiteren von der Fischerei und Landwirtschaft (insbesondere Wein und Oliven) und dem Abbau von hochwertigen Steinen. Durch starke Abwanderung in die ganze Welt, vor allem im 20. Jahrhundert, stehen heute viele Häuser leer. Seit dem Bau eines Flughafens bei Bol hofft man auf wirtschaftliche Stabilisierung.

Man sagt, wer seinen Urlaub einmal auf Brac verbracht hat, der wird garantiert immer wieder zurück kommen. Die wunderbare Flora und Fauna, entzückende Urlaubsorte mit malerischen Stränden und eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten sorgen für einen unvergesslichen Urlaubsaufenthalt.

Bol, ein an der Südküste gelegener Badeort, ist der bekannteste der Insel. Warum, das erklärt sich, wenn man den Ort mal selbst gesehen hat- er ist nicht nur der älteste, sondern auch einer der schönsten der Insel. Touristen kommen sehr gerne hier her- vor allem der von Nadelbäumen umgebenen Strandes Zlatni Rat hat es ihnen angetan. Der Strand ist wegen des azurblauen Meeres, das ihn umgibt und wegen seiner einzigartige Form und Lage, die sich je nach Wind und Wellen stetig verändert, ein echter Hingucker. Heutzutage gilt dieser beliebte Strand sogar als Symbol der gesamten Insel und ist eines der beliebtesten Postkartenmotive Kroatiens.

Hierher zieht es wirklich jeden - ob Wassersportler, Naturliebhaber oder Familien - hier findet jeder sein Paradies.

Oberhalb von Bol erstreckt sich die Bergkette Bolska Kruna, auf die man einen herrlichen Blick genießen kann, sowie auf den Vidova Gora, den höchsten Gipfel auf dem Adriaarchipel. Auch sieht man hier die Weinberge der Insel Brac, die sich an ihren Südhängen oberhalb des Ortes Bol befinden. Der Wein wird hier auf kleinen Terrassen angebaut. Der dunkelrote Bolski Plavac ist durch seine angenehme Bitterkeit und sein spezifisches Bouquet charakterisiert.

Schlendert man durch die schmalen Straßen von Bol, so gibt es noch viele weitere kleine Details, die diesen Ort einzigartig machen. Hübsche kleine Steinhäuser, in denen sich häufig gemütliche Tavernen befinden, verleihen der Stadt ihren ganz eigenen Charme, historische Sehenswürdigkeiten sorgen für bewundernde Besucher.

Supetar, ganz auf der anderen Seite im Nordwesten der Insel gelegen, ist ein zweiter, schöner Ort der Insel. Von Bol aus braucht man mit dem Auto etwa eine Stunde.

Besonders sehenswert sind auch hier die Natursteinhäuser, die mit weiß gekalkten Dächern verziert sind, das Mausoleum, die gut erhaltene Altstadt mit ihren vielen schönen Bauwerken, wie zum Beispiel der prächtigen Kirche Sveti Petar und die mit Palmen gesäumte Strandpromenade. Der Strand besteht hier aus feinem Kies, es gibt tolle kleine Cafés und Restaurants.

Beste Jahreszeit

Auf der Insel herrscht mediterranes Klima mit durchschnittlich 134 Sonnentagen pro Jahr. Charakteristisch sind die milden und regnerischen Winter mit einer Durchschnittstemperatur von 9 °C sowie heiße und trockene Sommer mit durchschnittlich 25 °C. Es besteht aber auch ein wesentlicher klimatischer Unterschied zwischen den Küstenbereichen und den sich über 500 Meter Seehöhe befindlichen Gegenden.

Die Meerwassertemperatur beträgt in den Sommermonaten 22 °C.

Für die Erfrischung im Sommer sorgt ab Mittag der milde Wind Maestral. Charakteristisch sind auch die Winde Bura und Jugo. Die Bura ist ein kalter und böiger Nordwind, dessen Böen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h erreichen können. Der Jugo ist ein heißer und feuchter Wind, der aus südöstlicher Richtung, von der Sahara aus, Richtung Mittelmeer weht. Der Wind bringt meistens bewölktes und regnerisches Wetter mit sich.

Pflanzenwelt

Die Vegetation ist klimabedingt. Es überwiegen die Steineichen, die autochthone Aleppo-Kiefer, Waldkiefer sowie auch Schwarzkiefer.

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