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Heraklion/Iraklio

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Die Hafenstadt ist gleichzeitig auch die Hauptstadt der griechischen Insel Kreta und die größte, nicht auf dem Festland gelegene Stadt Griechenlands. In Heraklion leben etwa 200.000 Menschen.

Sie ist für den Palast von Knossos bekannt, der direkt vor den Toren der Stadt liegt. Die große archäologische Stätte geht auf die jahrtausendealte minoische Zivilisation zurück und umfasst Fresken und Bäder. Am venezianischen Hafen der Stadt steht die Festung Koules, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Im Archäologischen Museum Iraklio wird eine umfangreiche Sammlung minoischer Kunstwerke ausgestellt.

Sehenswürdigkeiten #/ZT#

Der Hafen von Heraklion war einst einer der wichtigsten Häfen zur venezianischen Zeit. Das große Denkmal von Koules überragt den Hafen. Vom Hafen aus kommt man auf der zentralen Straße (Straße des 25. August) in die etwas höher gelegene Altstadt. Heute ist dies, wie viele Gassen in der Umgebung, eine Fußgängerzone.

Die Straße des 25. August endet auf dem Platz Elefteriou Venezilou. Auf diesem Platz ist der venezianische Brunnen Morozini (auch bekannt unter dem Namen Löwenbrunnen) zu finden. Dieser Brunnen gilt für die meisten Einheimischen als das Zentrum der Stadt. Er ist fast 400 Jahre alt und wurde im Auftrag von dem Italiener Fransesco Morosini um 1629 errichtet. Damals wurde Kreta, wie viele Regionen um das Mittelmeer, von Venedig regiert.

In der Altstadt steht auf einem großen Platz die bekannte Kirche Agios Titos. Auf dem selben Platz befindet sich die berühmte historische Stadtbücherei Vikelea.

Unbedingt sehenswert sind in Heraklion die großen Forts und die erhaltenen Teile der Stadtmauer aus der Zeit der Venezianer.

Die Loggia ist das wichtigste und schönste Gebäude der Stadt aus der Zeit der Venizianer. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundet und befindet sich in der Fußgängerzone des 25. August. Heute ist das Rathaus in der Loggia.

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