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Fiskars

Wikipedia/Tomisti / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Sieben historische Eisenhüttendörfer aus der Zeit des beginnenden Industriezeitalters und davor sind an Finnlands Küste erhalten. Nur eine gute Autostunde von Helsinki entfernt liegt das ehemalige Eisenhüttendorf Fiskars, das sich zum Kunstzentrum entwickelt hat.

Wo seit dem 17. Jahrhundert Eisengießer wohnten, sind jetzt Handwerker, Künstler und Designer eingezogen und bieten in ihren Ateliers Kunst, Design und Antiquitäten. Außerdem gibt es einige Cafés und idyllische Unterkünfte in herrlicher Landschaft.

Unschlagbar idyllisch ist auch das Hotel, das in der historischen Eisenhütte Matildedal eingezogen ist. Es liegt eine Stunde südöstlich von Turku am Rande des Teijo-Nationalparks und eingebettet in eine Art Freilichtmuseumsdorf mit Café, Boutiquen und Läden mit Kunstgewerbe. Das ganze Jahr über finden hier zudem Konzerte, Theatervorführungen und Ausstellungen statt. Industriegeschichte geschrieben hat auch das holzverarbeitende Unternehmen Ahlström das in Noormarkku, eine Stunde nördlich von Rauma, inmitten einer Parklandschaft auf historischem Gelände ein Hotel mit drei Gästehäusern und 29 Zimmern betreibt. Durch seine günstige Lage am Fluss Fiskars å entwickelte sich im Laufe der Zeit eine kleine, industriell geprägte Siedlung. In der jüngeren Geschichte wandelte sich der Ort zunehmend zu einem Anziehungspunkt für Künstler und Designer.

Die Eisenhütte von Billnäs liegt nur 10 Autominuten von Fiskars entfernt und ist ebenfalls einen Besuch wert. Der Antiquitätenmarkt, der dort jeden Sommer stattfindet, ist in ganz Finnland bekannt und ist ein Ziel für zahlreiche Experten an, die immer für einen guten Einkaufstipp zu haben sind.

Essen, Trinken und Shopping

Bücher und süße Leckereien: Das Café Antique liegt im Zentrum des Dorfes Fiskars, unterhalb des Glockenturms, und beherbergt auch einen Buchladen. Außerdem kann man alte Möbel und Küchenutensilien kaufen. Mehr dazu gibt hier.

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