Felsenkirchen von Ivanovo

Wunderwerke des Glaubens

FVA Bulgarien/Shutterstock

Verborgen in einer Klippe über dem Tal des Lom liegen die Felsenkirchen von Iwanowa, die zum Unesco-Weltkulturerbe gekürt wurden und das orthodoxe Kloster von Iwanowo bilden. Atemberaubend ist die Location im Norden Bulgariens auch wegen der uralten Fresken im Innern der Felsen.

Die Felsenkirchen von Iwanowo finden sich südlich der Stadt Ruse und ganz in der Nähe zur rumänischen Grenze und gehören zu den wichtigsten und schönsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens. Zu verdanken sind sie dem Fluss Lom, der hier vor Millionen von Jahren Höhlen in den weichen Kalksteinuntergrund formte. Die Menschen nutzten die natürlichen Behausungen als Wohnstätten, und es dauerte nicht lang, und in den Höhlen wurden auch Kirchen und Klöster erbaut.

Ihre Berühmtheit gründet auf den eindrucksvollen Fresken, die die Meister der ehemals so berühmten Kunstschule von Tarnowo hier anfertigten und die dem Ensemble die Auszeichnung als Unesco-Weltkulturerbe bescherten. Die Malereien aus dem 13. und 14. Jahrhundert beeindrucken vor allem durch ihre harmonisch abgestimmten Formen und Farben. Vor allem die Deckenmalereien sind bis heute erstaunlich gut erhalten. Als das Glanzlicht gilt die Felsenkirche der Jungfrau Maria.

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