Ecuador

Cotopaxi

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Der Cotopaxi ist mit 5897 m der zweithöchste Berg Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Obwohl aktiv, ist er der am häufigsten bestiegene Berg des Landes und einer der meistbesuchten Gipfel Südamerikas.

Der Cotopaxi liegt in dem nach ihm benannten Nationalpark in der gleichnamigen ecuadorianischen Provinz Cotopaxi etwa 50 Kilometer südlich von Quito. Er gehört zur „Allee der Vulkane“ in den östlichen Anden. Der Name Cotopaxi bedeutet „Hals des Mondes“, da aus einer bestimmten Perspektive der Mond hinter dem Berg aufgeht. Für eine kurze Zeit steht der Mond als „Kopf“ direkt über dem Gipfel. Der schneebedeckte Teil des Berges kann dabei als Poncho gesehen werden. Heutzutage wird der Cotopaxi fast täglich erstiegen. Dafür werden Besteigungen mit Bergführern durch ecuadorianische Reisebüros angeboten; eine Genehmigung ist nicht erforderlich. Hierbei kann heute bis 4658 m mit dem Auto gefahren werden. Auf 4800 m Höhe befindet sich die José-Ribas-Schutzhütte, in der Touristen übernachten können und von der aus der Aufstieg kurz nach Mitternacht beginnt. Geübte und akklimatisierte Bergsteiger benötigen für den Aufstieg auf der Normalroute zwischen sechs und acht Stunden

Gut zu wissen#/ZT#

Ecuador hat ein Frühwarnsystem installiert, das die Aktivität des Vulkans kontinuierlich überwacht.

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