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Cefalu

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Cefalu ist zwar klein, bietet Besuchern aber sehr viel Abwechslung: Einen weißen Sandstrand, Blumen an jeder Ecke und auf jedem Balkon, gute Restaurants, in denen man sich vor allem den frischen Fisch nicht entgehen lassen sollte, verwinkelte mittelalterliche Gassen und viele kleine Geschäfte, Bars und Cafés, die zum Verweilen einladen.

Cefalu ist einer der wichtigsten touristischen Orte von Sizilien und gehört zu den schönsten Orten Italiens. Das kulturelle, historische und künstlerische Erbe der Stadt sowie das harmonische Stadtbild sind bezeichnend für Cefalu. Die hier lebenden Menschen dürfen sich über eine gute Lebensqualität freuen.

Die Küstenstadt in der Region Palermo, deren Ursprünge mindestens bis zu den alten Griechen zurück reichen, liegt an der Nordküste Siziliens am Fuß der Rocca di Cefalu, eines 270 Meter hohen Kalkfelsens zwischen Palermo und dem Capo d’Orlando.

Im Hinterland südlich der Stadt erstrecken sich die Ausläufer der Monti Madonie, die das Landschaftsbild sehr prägen. Auf dem Burgberg der Stadt, dem Rocca di Cefalu, befinden sich Spuren aus prähistorischer und antiker Zeit. Dazu zählen die Reste eines Dianatempels aus dem 9. Jahrhundert v. Chr., die Chiesa di Sant’Anna, eine byzantinische Kapelle aus dem 7. Jahrhundert, eine Zisterne aus arabischer Zeit und eine Kastellruine aus normannischer und staufischer Zeit.

Im Ortsteil Gibilmanna in den Madonie liegt das Santuario di Gibilmanna, ein Marienwallfahrtsort aus dem 17. bzw. 18. Jahrhundert. In den Stallungen eines Klosters befindet sich das Museo dell'Ordine, in dem Gemälde, Skulpturen und Gewänder vergangener Zeiten ausgestellt sind.

Die Gebäude der Altstadt wurden sorgfältig restauriert, ebenso wie die kleinen Barockkirchen, die sich an den Enden vieler Sackgassen befinden. So wurde der alte Charme der Stadt erhalten und der besondere Flair der Stadt lockt bis in den späten Abend Besucher aus der ganzen Welt an, die über die Hauptstraße Corso Ruggero II und durch die vielen Gassen bummeln. Restaurants, Pubs, Bars und Cafés sind stets gut besucht.

Das Juwel in der Krone namens Cefalu ist der Dom, der dritte im Bunde mit der Cappella Palatina in Palermo und der Kathedrale von Monreale. Der normannische Dom mit den beiden dominierenden Glockentürmen wurde von König Wilhelm II. in Auftrag gegeben, ist von Palmen umgeben und liegt an der hübschen Piazza del Duomo.

Schon allein das mächtige Bronzeportal ist beeindruckend, aber das Innere ist überwältigend, ein wahres Meisterwerk der Mosaikkunst. Goldgrundmosaiken bedecken den gesamten Innenraum. Das bekannteste und auch eindrucksvollste ist das Mosaik an der Stirnwand der Apsis, das den Christ Pantokrator zeigt. Die beste Zeit für eine Besichtigung ist frühmorgens, bevor die vielen Reisegruppen eintreffen.

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