Bangkok

Metropole für Genießer

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Die thailändische Hauptstadt liegt im Norden des Golfs von Thailand. In der größten Metropole Asiens leben mehr als acht Millionen Menschen. Ein Urlaub voller Abwechslung, Faszination und Zauber.

Ferien in Bangkok bieten neben kulturellen Höhepunkten auch Shoppingevents und Erholung. Zudem sorgt das tropische Klima das ganze Jahr über für angenehme Temperaturen. Auf dem See im zentralen Lumphini Park, dem größten Park der Stadt, werfen Sie vom Ruderboot aus einen Blick auf die überragende Skyline, bevor Sie Ihre Einkaufstüten füllen. Allein an der Skytrain Station Siam liegen mehrere Shopping Malls. Alle sind miteinander verbunden. Perfekt bei Regen und gut gegen allzu starke Hitze draußen. Im Kontrast zum sortierten Angebot in den Läden und Boutiquen stehen die bunten Warensammelsurien der Nachtmärkte und Straßenstände.

Über 400 buddhistische Tempel und Klöster verteilen sich über das Stadtgebiet. Zu den bedeutenden religiösen Sehenswürdigkeiten für einen Bangkok Urlaub zählen Wat Pho, der Tempel des liegenden Buddhas und Wat Phra Kaeo, der Tempel des Smaragd-Buddhas im alten Königspalast. Der Smaragd-Buddha ist einer der am meisten verehrten Buddhas des Landes. Man sagt er bringt Wohlstand und schützt vor Krankheiten. In einem Thailand Urlaub gelingt die Kombination aus spannendem Städtetrip in die Hauptstadt und Badeaufenthalt an einem der reichlich vorhandenen Bilderbuchstrände.

TOP 10 Sehenswürdigkeiten#/ZT#

Zu Thailands wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört Bangkoks Vielzahl an Tempeln. Die goldenen Buddhas und Schreine sind die wichtigste Verbindung der Weltstadt Bangkok mit seiner Tradition und Kultur. Die Thais sind sehr stolz auf ihre Kultstätten.

  • Wat Phra Kaeo: Tempel des Smaragdbuddha, im Großen Palast.
  • Wat Pho: Bangkoks ältester Tempel. Im Inneren befindet sich die 46 m lange und 15 m hohe liegende Buddhastatue. Zum Tempel gehört außerdem eine Schule für traditionelle thailändische Heil- und Massagekunst.
  • Wat Arun: Besteigt man den großen Prang (Turm mit sehr steilen Treppen!), hat man einen schönen Ausblick.
  • Wat Saket: Große Tempelanlage mit dem 79 Meter hohen „goldenen Berg“. Ebenfalls sehr gute Aussicht.
  • Großer Palast: Ehemaliger Königspalast, ist jetzt für Besucher zugänglich.
  • Dusit-Palast. Europäisch inspiriertes Palastensemble aus der Zeit um 19. Jahrhundert. Die wichtigsten Gebäude sind der Wimanmaek-Palast (das größte Teakholz-Gebäude der Welt) und die Anantasamakhom-Thronhalle (ehemaliger Sitz des thailändischen Parlaments, in dem bis heute Staatsgäste empfangen werden).
  • Nationalmuseum: Bedeutendste Sammlung von Antiquitäten und Kunstobjekten aus dem gesamten Staatsgebiet und allen Phasen der thailändischen Kulturgeschichte.
  • Chinatown: Das Geschäftszentrum Bangkoks diente vor allem chinesischen Einwanderern als Siedlungsgebiet und sie haben sich bis heute ihre Identität bewahrt. Hier findet man zahlreiche kleine Straßen, an deren Rändern allerlei exotische Waren angeboten werden. Taoistische und konfuzianische Tempel deuten auf den Ursprung dieses Viertels hin.
  • Baiyoke Tower 2: Mit 304 Metern Höhe das zweithöchste Gebäude Thailands. Mit dem Fahrstuhl geht es bis ins 84. Stockwerk, wo man eine großartige Aussicht über Bangkok hat. Unbedingt zu Dämmerung besuchen, so dass man den Sonnenuntergang bewundern kann.
  • Lumphini-Park: Die „grüne Lunge“ Bangkoks: großer öffentlicher Park inmitten von Wolkenkratzern, mit Teichen (Bootsverleih mit Ruder- und Tretbooten), viele Bangkoker kommen hierher zum Spazieren, Joggen, Radfahren, Tai Chi oder Aerobic unter freiem Himmel.

Nightlife

Bangkok ist für sein vielfältiges Angebot an Nachtleben bekannt. Am bekanntesten sind wohl die Rotlichtviertel Patpong, Soi Cowboy und Nana Plaza, wo sich vor allem Gogo-Bars finden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Bars und Kneipen, Nachtclubs, Discos, Lounges, Rooftop Bars, Jazzbars usw.

Anreise

Mit dem FlugzeugDer internationale Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi (IATA Code: BKK) befindet sich ca. 30 km östlich von Bangkoks Stadtzentrum. Der Name Suvarnabhumi bedeutet „Goldenes Land“ und wurde von Thailands König ausgewählt. Der Flughafen wird für die überwiegende Mehrzahl der internationalen sowie einige nationale Flüge genutzt. Es gibt nur ein Terminal. Auf Grund seiner Größe sind jedoch auch hier oftmals weite Wege zurückzulegen.

Es gibt täglich mehrere 'Direktflüge' von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Flugzeit von Deutschland nach Bangkok beträgt etwa 11 Stunden. Lufthansa fliegt am späten Abend nonstop von Frankfurt nach Bangkok. THAI fliegt zwei Mal am Tag nonstop von und nach Frankfurt sowie einmal täglich von/nach München und Zürich. Swiss und Austrian bieten ebenfalls Direktverbindungen von Zürich bzw. Wien an. Bei diesen Gesellschaften muss man auch bei frühzeitigem Buchen mit Hin- und Rückflugpreisen um 700 € rechnen. Am billigsten dürften die Direktflüge mit Eurowings von Köln/Bonn nach Bangkok (zweimal pro Woche) sein. Im Basic-Tarif (nur Handgepäck, kein Essen) bekommt man den Hin- und Rückflug bereits ab 340 €, im Smart-Tarif (inkl. 23 kg Gepäck, Mahlzeiten und Getränke) ab 440 €.

Umsteigeverbindungen nach BKK bestehen in großer Anzahl. Einmal über europäische Nachbarländer, deren Airlines die Direktverbindungen ihrer Drehkreuze zusätzlich auslasten wollen. Und zum Anderen Angebote vor allem arabischer (Staats-) Airlines mit Umstieg in zum Beispiel Doha mit Qatar Airways, Abu Dhabi oder Dubai. So ist die ehemals bestehende Direktverbindung von Air Berlin ab Berlin oder Düsseldorf inzwischen zu einem Umsteigeangebot gemeinsam mit dem Partner Etihad geworden.

Zur An- und Abreise stehen diese Optionen zur Verfügung: Airport Rail: verkehrt von 6 bis 24 Uhr von Suvarnabhumi bis oder nur . Die Cityline (45 THB) benötigt mit Halt auf allen Stationen ca. 30 Minuten und verkehrt mindestens alle 20 Minuten. Die früheren Expressverbindungen gibt es seit 2015 leider nicht mehr. An der Station Phaya Thai ist ein Übergang zum Skytrain bequem möglich.

Taxi sind eine Ebene unter der Ankunftsebene verfügbar. Der Weg ist gekennzeichnet mit 'Public Taxi'-Zeichen. Dort wird ein 'Public Taxi Counter Service' angeboten. Gegen eine Gebühr wird der Zielort in Thai notiert, von dieser zweiteiligen Notiz übergibt man den kleineren Abschnitt dem Fahrer. Die Gebühr von 50 THB wird zusätzlich zum Preis des Taxameters vom Fahrer berechnet. Man sollte auf der Fahrt den Expressway benutzen lassen, der Fahrer wird danach fragen. Auch die dafür fällige Maut (45 und 25 THB) kommt zusätzlich zum Taxameter. Oder man gibt das Geld jeweils an der Mautstelle dem Fahrer zum Bezahlen. Dabei auf die Rückgabe eventuellen Wechselgelds achten. Je nach Ziel in Bangkok wird die Fahrtzeit etwa 45 - 60 Minuten (ohne Stau) betragen und 250 - 400 THB (plus Maut) kosten.

Es ist möglich, dass man im Ankunftsbereich ein Taxi angeboten bekommt. Dabei handelt es sich oft um Schlepper. Die vermittelten Fahrten können locker das Doppelte des üblichen Fahrpreises ausmachen. Es gibt normalerweise keinen Grund, auf diese Angebote einzugehen.

Mit dem BusWer nicht viel Gepäck bei sich hat kann auch den kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr (sprich Bus) nutzen. Dieser fährt vom Bus Terminal ab. Der Busterminal befindet sich allerdings nicht direkt am Flughafen-Terminal! Es gibt aber einen kostenlosen Shuttlebus zum Busterminal.

Mit dem TaxiTaxis bekommt man problemlos rund um die Uhr in fast jedem Winkel der Stadt. Es gibt sie in den verschiedensten Farben (die Farbgebung hat keine Bedeutung), aber allen gemeinsam ist ein Leuchtbalken „Taxi-Meter“ auf dem Dach. Nur solche offiziellen Taxen sollte man benutzen.

In der Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite befindet sich eine rote Leuchtanzeige, die an das Taxameter gekoppelt ist. Normalerweise werden die Taxameter in Bangkok auch benutzt. Bei starkem Regen, drohendem Stau oder in touristischen Vierteln versuchen manche Taxifahrer, einen – meist überteuerten – Festpreis auszuhandeln. Davon ist abzuraten. Auch am Straßenrand oder vor Hotels wartende Taxis sollten vermieden und stattdessen ein freies aus dem fließenden Verkehr gewunken werden. Manchmal hilft es, von einem Hotel oder Sehenswürdigkeit 100 Meter weiter an die nächste Hauptstraße zu gehen.

Noch vor dem Einsteigen sollte das Fahrtziel genannt werden, da es vorkommen kann, dass ein Fahrer auf Grund von Stau, Unwissenheit oder anderen Gründen ein bestimmtes Ziel nicht anfährt. Darüber kann man sich bei der Aufsichtsbehörde beschweren. Oder man hat Verständnis, dass angesichts der niedrigen Preise (die Taxifahrer müssen davon ja noch den Sprit meistens auch Miete für den Wagen zahlen – ihr Gewinn ist also nochmal wesentlich geringer) manche Fahrten ein Verlustgeschäft wären und winkt einfach das nächste Taxi heran (es gibt genügend!).

Taxifahren in Bangkok ist im Vergleich zu europäischen Städten sehr günstig. Ist das Taxameter eingeschaltet, leuchtet zu Beginn eine rote „35“ in der Mittelkonsole. In der rechten oberen Ecke des Taxameters werden etwas kleiner die gefahrenen Kilometer angezeigt, links daneben die Minuten, in denen sich das Taxi nicht oder kaum bewegt hat. Der erste Kilometer ist in der Grundgebühr von 35 Baht bereits inklusive, jeder weitere Kilometer kostet 5,50 Baht. Ab dem zehnten Kilometer steigt der Preis auf 6,50 Baht, ab dem zwanzigsten auf 7,50 Baht, ab dem vierzigsten auf 8 Baht. Warten im Stau zählt mit, es wird dann ein Zeitanteil einberechnet: 2 Baht pro Minute, in der das Taxi steht oder langsamer als 6 km/h fährt. Eine Fahrt von der BTS-Station Siam zum Großen Palast (7 km) kostet also ohne Stau 68 Baht, steht man unterdessen eine halbe Stunde im Stau sind es 128 Baht.

Hinweis: Auch wenn der Fahrer Gegenteiliges behauptet, man kann sich nicht sicher sein, dass er das Ziel der Reise auch kennt. Bangkok ist eine sehr ausgedehnte Stadt mit unzähligen Straßen und Hotels. Viele Taxifahrer kommen außerdem selbst nicht aus Bangkok, sondern sind aus der Provinz hergezogen – Ortskenntnis wird bei der Vergabe der Lizenz nicht geprüft. Die Schreibweise von Straßennamen in Bangkok in lateinischen Buchstaben kann außerdem sehr stark variieren und scheinbar westliche Straßennamen werden oft ganz anders ausgesprochen als vermutet. Eine Visitenkarte des Hotels/Gästehauses oder ein Ausdruck aus dem Internet mit Anweisungen in Thai können hilfreich sein - eine Garantie, sein Ziel problemlos zu erreichen, ist es dennoch nicht.

Manche Taxifahrer versuchen Touristen etwas aufzuschwatzen, sie zum Beispiel zu einem „interessanten“ Ziel zu bringen, an das man ursprünglich gar nicht wollte. Das sollte man natürlich ablehnen. Zur Not die Fahrt beenden und ein anderes Taxi suchen! Die Regel ist aber, dass man korrekt ans gewünschte Ziel gebracht wird.

Expressway: Manche Fahrtziele - so zum Beispiel der Weg von und zum internationalen Flughafen Suvarnabhumi - sind sowohl über herkömmliche Straßen als auch über den kostenpflichtigen Expressway zu erreichen. Die Fahrt über den Expressway ist in der Regel schneller und sollte gerade vor Abflügen genutzt werden. Die zusätzlichen Kosten variieren je nach Strecke, im Durchschnitt zwischen 20 und 75 Baht. Das Geld dafür sollte dem Fahrer vor den entsprechenden Mautstellen gegeben und der Beleg dafür behalten werden.

Bezahlen: Man sollte den Fahrpreis möglichst annähernd passend bereithalten. Oft kann der Fahrer nicht auf große Scheine herausgeben (oder behauptet das zumindest).

Beschwerden über das Fehlverhalten von Taxifahrern kann man an das Amt für Landverkehr (Department of Land Transport) unter der Hotline 1584 richten. Dabei sollte man die Taxinummer, die im Fahrgastraum an der Tür angegeben ist, notieren. Seit 2015 bietet die Behörde sogar eine Beschwerde-App namens ''DLT Check in'' an.

Klima

Das Klima in Bangkok ist tropisch. Es ist heiß und feucht. Wie hoch die Luftfeuchtigkeit aktuell gerade ist, stellen Sie fest, sobald Sie den klimatisierten Flughafen verlassen. Die durchschnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 26 und 30 Grad. Die niederschlagsreichsten Monate sind August bis Oktober. Die beliebteste Reisezeit sind die Wintermonate Dezember bis Februar, in denen Sie als Deutscher in Bangkok den schönsten Sommerurlaub erleben. Einige Urlauber schlafen nur gut dank der Klimaanlage. Die Thailänder lieben ihre Klimaanlagen auch tagsüber. Wer empfindlich auf Temperaturunterschiede reagiert, sollte den „Zwiebel-Look“ pflegen und sobald es drinnen abkühlt eine Schicht drüberziehen.

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