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Der Ätna sorgt für Fruchtbarkeit

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Majestätisch erhebt sich der weithin sichtbare Ätna aus den Ufern des Ionischen Meeres und dominiert die Küste der Insel. Siziliens Wahrzeichen ist mit 3.320 Metern der größte Vulkan Europas und mit bis zu zwanzig Ausbrüchen pro Jahr recht aktiv, wird unter Experten aber als „gutmütig“ eingestuft.

Ein Vorteil seiner Ausbrüche ist die Lavaasche, die das Gebiet äußerst fruchtbar macht. Von Zitrusfrüchten über Wein bis hin zu Kastanienwäldern gedeiht in dem nährstoffreichen Boden nahezu alles. Der Ätna ist das südlichste Skigebiet in Europa, die Infrastruktur entsprechend gut ausgebaut und der Zugang zum Vulkan relativ einfach. Touristen besteigen den Berg meistens von Süden kommend, da vom Refugio Sapienza aus eine Seilbahn startet, die die Besucher auf 2500 m Höhe bringen. Von dort aus kann man mit einem Geländebus bis zum Belvedere gelangen, oder in ruhigen Zeiten bis zum "Torre del Filosofo" auf 2900 m Höhe.

Wenn man den Ätna in seiner Eruptionsphase besucht, darf man nur bis zur Montagnola auf 2500 m Höhe herauf. Von dort geht es mit einem Führer bis zum Belvedere auf 2700 m Höhe. Der Kraterbereich darf zu dieser Zeit nicht besucht werden. In ruhigen Zeiten kann dieser mit einem Bergführer bestiegen werden, alleine jedoch niemals.

Bei großen Flankeneruptionen ist meistens bereits bei den letzten Dörfern an den Aufstiegsrouten Schluss.

Auf der nördlichen Seite des Vulkans gibt es mehrere schöne Restaurants, sowie ein Skigebiet mit Sesselliften. Im Sommer starten hier die Ausflüge zum Pizzo Deneri.

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