Nachwuchsförderung

Schauinsland schließt "Azubis in besten Händen" ab

Ausbilderin Andrea Kail während einer Unterrichtseinheit von "Azubis in besten Händen".
Schauinsland-Reisen
Ausbilderin Andrea Kail während einer Unterrichtseinheit von "Azubis in besten Händen".

Vor zweieinhalb Jahren startete Schauinsland-Reisen die Schulungsmaßnahme "Azubis in besten Händen" für den Reisebüro-Nachwuchs. Jetzt beendet der Veranstalter das Programm für dieses Jahr – und zieht eine positive Bilanz.

Mit dem Abschluss einer letzten Verkaufsschulung in der Schauinsland-Reisen-Zentrale in Duisburg endete für dieses Jahr das Schulungsprogramm. Darüber hinaus waren Online-Schulungen und Webinare Teil der Fördermaßnahme. Mit dem Programm will der Veranstalter diejenigen Reiseprofis belohnen, die sich trotz schwieriger Zeiten in den vergangenen Monaten und Jahren für eine Ausbildung in der Reisebranche entschlossen haben.

Wie viele Auszubildende das Programm bisher insgesamt durchlaufen haben, teilte Schauinsland nicht mir. Die Resonanz sei aber riesengroß gewesen, so der Veranstalter. Bereits im November vergangenen Jahres berichtete er von etwa 1000 Teilnehmern. Das Programm richtet sich an den touristischen Nachwuchs in ganz Deutschland.


"Verkaufen funktioniert über Gefühle", sagt Andrea Kail, langjährige Mitarbeiterin von Schauinsland und IHK-geprüfte Business-Trainerin. Sie hat die angehenden Touristikfachleute in dieser Woche bei den Verkaufsschulungen unterrichtet. Dabei habe sie beispielsweise betont, wie wichtig es sei, dass die Menschen sich von Beginn an wohlfühlen.

"Es fängt damit an, dass ich die Kunden freundlich in Empfang nehme und ihnen beispielsweise etwas zu trinken anbiete. Wenn ich dann im Gespräch von türkisblauem Wasser, Salz auf der Haut oder weichem Sand unter den Füßen erzähle, erzeuge ich direkt Urlaubsvorfreude", erläutert Kail.



Wichtig sei zudem, die richtigen Fragen zu stellen: "Was genau möchten Sie im Urlaub erleben? Was bedeutet für Sie Erholung? Und wieviel Geld möchten Sie in Ihre wohlverdiente Erholung investieren?"

Trotz sinkender Zahlen bei Auszubildenden, habe die Branche enormes Potenzial, sagt Detlef Schroer, Vertriebschef von Schauinsland. "Wir möchten den Reisebüros volle Unterstützung bieten, um die Verkäuferinnen und Verkäufer von morgen von der tollsten Branche der Welt zu überzeugen." Wie gut die Aufstiegschancen seien, mache nicht zuletzt er selbst als Beispiel deutlich: "Ich habe selbst auch eine Ausbildung im Reisebüro gemacht", sagt Schroer. Inzwischen leite er seit zwölf Jahren den Vertrieb beim Duisburger Reiseanbieter.

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