BZT-Dialogreihe

Wie Tourismus auch anders geht

Neue Impulse sammeln: Eine virtuelle BZT-Dialogreihe widmet sich aktuellen Herausforderungen der Branche.
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Neue Impulse sammeln: Eine virtuelle BZT-Dialogreihe widmet sich aktuellen Herausforderungen der Branche.

Das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) veranstaltet bis Dezember die Dialogreihe: "Tourismus neu denken – bleibt alles anders?" Nächstes Thema: Wie krisenanfällig ist die Branche.

Insgesamt sind acht virtuelle Fachgespräche geplant, in denen sich Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft austauschen. Nach dem Thema Nachhaltigkeit dreht sich der nächste Dialog am 22. April um "Krisenresilienz im Tourismus".

Die aktuelle Krise lege die Verwundbarkeit der Tourismusbranche schonungslos offen, so das BZT. So sei die Krisenresilienz in weiten Teilen der Branche nicht sonderlich ausgeprägt, eine strategische Weitsicht nur bedingt vorhanden, Frühwarnsysteme oder ein Risikomanagement seien nur selten institutionalisiert. Im Dialog diskutieren Experten über die Chancen für den Tourismus, in Zukunft ein höheres Resilienzniveau zu erreichen.

"Wie tickt der Tourist?" ist ein weiteres Thema der BZT-Dialogreihe. Am 20. Mai geht es um die Frage, wie sich das Reiseverhalten der Deutschen in Zeiten der Pandemie verändert hat. Welche Ziele und Beherbergungsformen werden bei zukünftigen Reisen gewählt, hat sich die Einstellung zum Reisen und die Wertschätzung des Reisens verändert?

Um das "Spannungsfeld Alltagsraum und Urlaubs(t)raum" dreht sich der Dialog am 24. Juni. In Zeiten der Pandemie ist der Konflikt zwischen Bewohnern und Besuchern auch in ländlichen Räumen angekommen. Mit welchen Strategien und Maßnahmen eine Besucherlenkung in den Destinationen möglich ist, wird im BZT-Dialog am 22. Juli diskutiert.

Alle Themen und Termine der Reihe finden Touristiker hier.
1 Kommentar

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1.
Ingo Simandi
Erstellt 1. April 2021 11:31 | Permanent-Link

"Krisenresilienz im Tourismus"
Anscheinend hat das bisher noch keinen so interessiert, denn es gab ja schon genug Vorfälle, die den Tourismus in Mitleidenschaft gezogen haben:
Tschernobyl
Nine Eleven
Wirtschaftskrise vor knapp 10 Jahren
Das waren schon genug Anlässe um zu reagieren, aber in der "Schönwetterbranche" hat das keinen interessiert, dafür gibt es keinen Zusammenhalt.
Und die eigentlichen Probleme kommen erst noch:
Klimaerwärmung – kürzere Wintersaison in den Wintersportgebieten
Verschmutzung der Weltmeere
Brandrodungen in Brasilien, Indonesien und dem Kongo
Wenn man weiter nachdenkt, dann fällt einem das eine oder andere sicherlich noch ein.

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