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Bösl und Buller stehen Rede und Antwort

Zu Gast beim Travelholics-Podcaster Roman Borch waren Michael Buller und Thomas Bösl.
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Zu Gast beim Travelholics-Podcaster Roman Borch waren Michael Buller und Thomas Bösl.

Die Tourismus-Experten Michael Buller und Thomas Bösl sprachen mit Roman Borch über die positiven und negativen Aspekte des vergangenen Jahres. Zudem betrachtetn sie die aktuellen und künftigen Herausforderungen der Reisebranche.

Zum Jahresstart veranstaltete der Podcaster Roman Borch das sogenannte 3B-Gipfeltreffen (Bösl, Buller, Borch) gemeinsam mit Michael Buller, Vorstand Verband Internet Reisevertrieb VIR, und Thomas Bösl, Geschäftsführer der Raiffeisen-Tours RT-Reisen GmbH.


Beleuchtet wurden aktuelle und brennende Themen wie Vertriebsklima und Fachkräftemangel, Blockchain und Chat GPT, die Zusammenarbeit von Veranstaltern und Reisebüros, Service-Entgelte und Travel Tech oder auch das sich verändernde Berufsbild in der Touristik.

Buller zufolge habe es im vergangenen Jahr mehrere Bereiche gegeben, in denen es wieder gut gelaufen sei. Im Sommer kehrten die hohen Buchungszahlen zurück. "Die Sorge, ob der Kunde wieder zurückkommt, wurde uns genommen", sagt Buller im Travelholics-Podcast. Es gab mehrere innovative Themenbereiche, wie zum Beispiel Blockchain im Zusammenhang mit Chain4Travel, doch auch die Innovationstage seien gut verlaufen. Zudem habe der Reisesicherungsfonds sein erstes erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht.

Für Bösl bestand das Highlight des Jahres 2022 im Ende der Pandemie. Bei den Buchungen sei zum Ende des Jahres besonders viel los gewesen. Das Thema Flugchaos habe im Sommer viele Reisebüros beschäftigt, wobei der Ukraine-Krieg eine Schockwirkung nach sich gezogen habe. Außerdem kämpfe die Branche – wie alle Branchen – mit dem Fachkräftemangel.

Auf die Frage, ob die (digitalen) OTAs ähnlich wie der stationäre Vertrieb mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen haben, antwortete Buller, dass die OTAs grundsätzlich keinen Vorteil aus dem Fachkräftemangel beim stationären Vertrieb ziehen können."Es hilft uns ja nicht, wenn der Fachkräftemangel überall vorhanden ist", führte Buller aus. Als Beispiel führt er an, dass dieser Mangel in der Hotellerie oder in der Busfahrt schließlich den Tourismus lahmlege, wodurch auch die OTAs negativ betroffen seien. Aber das sei kein ausschließlich deutsches Problem. In allen Ländern gebe es beim Tourismus einen Fachkräftemangel.



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