Podcast der Woche

Touristische Start-ups "trocknen" aus

Roman Borch im Gespräch mit Ben Brake (Bundesministerium für Digitales und Verkehr).
Travelholics
Roman Borch im Gespräch mit Ben Brake (Bundesministerium für Digitales und Verkehr).

In den Bereichen KI und Innovation sind Tourismus-Start-ups normalerweise Pioniere. Doch der Digital-Profi aus dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Ben Brake, schaut aus handfesten Gründen pessimistisch auf die Zukunft dieser Start-ups.

Auf den VIR Online Innovationstagen hatten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Innovation und ihr Unternehmen in einem exklusiven Format zu präsentieren. In diesem Zusammenhang führte der Podcaster Roman Borch im Rahmen des Travelholics-Pocast der Woche ein Gespräch mit Ben Brake, Leiter der neu geschaffenen Abteilung "Digital- und Datenpolitik" im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV).

Brake sagte, dass die Kernthemen auf den Innovationstagen Nachhaltigkeit, KI und Blockchain gewesen sind. Diese Bereiche ließen sich "wunderbar miteinander verknüpfen".

Der ehemalige Director Government and Regulatory Affairs des Technologiekonzerns IBM wies darauf hin, dass es große Probleme bei den touristischen Start-ups gebe. 



"Was wir im Moment sehen ist, dass uns die touristischen Start-ups Stück für Stück abgehen. In Corona-Zeiten war ich erstaunt, wieviel Start-ups es gibt, die auch gegründet wurden. Was wir jetzt sehen ist, dass Corona doch Spuren hinterlassen hat. Es gibt wenig Gründungen in dem Bereich, was mir Sorgen macht, weil das ja unser Innovationspool ist."

Das seien diejenigen die Dinge ausprobieren und neue Sachen bringen. "Und das trocknet uns gerade aus", urteilt Brake. Zudem seien die Investoren in Bezug auf Investitionen in die Tourismusbranche sehr zurückhalten. "Das ist kein gutes Zeichen", meint er.

Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um kommentieren zu können.



stats