Nach zwei Jahren Pause

Australien war und ist wieder auf Tour

Das Team von Tourism Australia und die Vertreterinnen der Territorien stellten bei einem Media-Lunch-Treffen in Hamburg Higlights und Neuigkeiten aus Australien vor.
Tourism Australia
Das Team von Tourism Australia und die Vertreterinnen der Territorien stellten bei einem Media-Lunch-Treffen in Hamburg Higlights und Neuigkeiten aus Australien vor.

Nach zweijähriger Corona-Pause tourte Tourism Australia im April wieder durch Deutschland und freute sich, die Partner endlich persönlich wiederzusehen und Produkt-News vorzustellen. Hier ein Einblick in das, was neu ist auf dem australischen Markt.

In vier deutschen Städten machten Tourism Australia und die australischen Bundesstaaten und Territorien Station in den vergangenen Wochen. Die Freude unter den Verantwortlichen war groß, sich endlich wieder persönlich mit den Partnern austauschen zu können.

"Zwei Jahre haben wir ein Ziel vermarktet, das nicht bereisbar war", sagte Eva Seller, Regional Manager von Tourism Australia. Daher habe sich Australien im Marketing darauf konzentriert, vor allem Reise-Inspirationen zu geben.

Im Juni geht Westaustralien auf Tour
Es gibt weitere Roadshow-Termine: Im Juni geht Tourism Western Australia gemeinsam mit Singapore Airlines nach zwei von Corona geprägten Jahren auf Live-Roadshow. Die Events finden vom 20. Juni bis 22. Juni statt mit Stationen in München (20. Juni), Köln (21. Juni) und Zürich (22. Juni). Auf Australien spezialisierte Veranstalter und Reisebüromitarbeiter aus Deutschland und der Schweiz können sich ab sofort anmelden. Unter diesem Link geht es zur Anmeldung.

Working Holiday Maker durften zuerst ins Land

Das änderte sich mit der Öffnung zum Ende des vergangenen Jahres. Da Australien beschlossen hatte, zunächst vollständig Geimpfte im Rahmen von "Work and Travel" ins Land zu lassen, konzentrierte sich Tourism Australia in der Vermarktung auch auf diese Zielgruppe.

"Da die jungen Menschen all das nicht tun konnten, was sie normalerweise in dem Alter tun, wie etwa ihre Abi-Feiern veranstalten, ausgehen, Konzerte zu besuchen, haben wir gesagt, dass es Zeit für etwas Großes, also Zeit für Australien ist", erzählt Seller.

Unter diesem Motto "Zeit für etwas Großes, Zeit für Australien" lief dann auch die Vermarktung von bekannten und unbekannten Seiten Australiens für die Working Holiday Maker, die in Australien reisen und arbeiten. Inzwischen sind auch schon die ersten Working Holiday Maker nach Australien gereist. "Das ist für viele Jugendliche eine emotionale Sache gewesen", sagt Eva Seller. 

Indigener Tourismus bekommt mehr Bedeutung

Touren mit australischen Ureinwohnern stoßen auf ein verstärktes Interesse. Die Fremdenverkehrszentrale Australiens hat die insgesamt 130 authentischen Reiseerlebnisse mit Aborigines unter dem Begriff Discover Aboriginal Experiences zusammengefasst. Darunter laufen die Kunst der Ureinwohner, exklusive Unterkünfte, uralte Pilgerreisen und moderne Kulinarik-Reisen und erstrecken sich über den gesamten australischen Kontinent.

Was die Touren eint, ist das hohe Niveau und dass Aborigines die Erlebnisse leiten und so eine außergewöhnliche Art des Zugangs zu australischen Orten und Kulturen bieten.

Harbour-Bridge-Tour und Bush-Tucker-Walk

Als neues Produkt ist der Burrawa Climb auf der Sydney Harbour Bridge hinzugekommen – passend zum diesjährigen 90-jährigen Bestehen der Brücke. Bei dem Burrawa-Climb werden die Kletterer von einem Indigenous Storyteller begleitet und erfahren mehr über die Kultur der lokalen Aboriginal Communities rund um Sydney

Auch im Norden von Queensland können Urlauber eine neue Exkursion mit Australiens Ureinwohnern erleben, etwa 15 Bootsminuten von Cairns entfernt. Die Tour führt auf die andere Seite von Trinity Inlet in das bislang kaum zugängliche Mandingalbay Yidinji Country.

Bei dieser Tour teilen indigene Ranger ihre Dreamtime-Geschichten, die die Entstehung des Great Barrier Reef und der umliegenden, zum Welterbe gehörenden Natur beschreiben. Es geht auf eine Bush-Tucker-Wanderung durch den tropischen Regenwald. Die Guides erzählen von ihren spirituellen Traditionen und demonstrieren die vielseitige Verwendung von Pflanzen. Seit 50.000 Jahren nutzen die Mandingalbay Yidinji die Natur zur Ernährung, zu Heilungszwecken sowie zur Herstellung typischer Werkzeuge.

Mandingalbay Ancient Indigenous Tours ist ein Eco-zertifizierte Tourismusunternehmen und wird von den "Djunbunji Land and Sea Rangers" unterstützt, um Gästen authentische und vielfältige kulturelle Erlebnisse zu bieten.

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