fvw|TravelTalk Fam Trip Schweiz

Warum ein Wilder Mann den Takt vorgibt

Postkarten-Idylle: In Luzern startet der fvw|TravelTalk-Famtrip Schweiz.
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Postkarten-Idylle: In Luzern startet der fvw|TravelTalk-Famtrip Schweiz.

Sechs Tage lang erleben zehn Reisebüros die Schweiz – und am Ende werden drei von ihnen als "Ambassadors" gekürt, als touristische Botschafter des Alpenlandes. Dabei erleben die Expedientinnen beim fvw|TravelTalk Fam Trip sehr Unterschiedliches.

Er galt als jener schöne junge Mann, der in den dunklen Wäldern lebte, sich von Beeren und Pflanzen ernährte und dessen Anblick furchteinflößend war. Angst haben vor dem "Wilden Mann" mussten aber nur die "Bösen" – denn den guten und braven Bürgern hat er geholfen.

Das Gasthaus zum "Wilden Mann" im schweizerischen Luzern trägt die knorrige Gestalt seit 500 Jahren in ihrem Wappen – Hotel und Restaurant gibt es bis heute. Einst eines der führenden Unterkünfte für Gäste aus aller Welt, haben nun zehn Reiseprofis den Auftakt des fvw|TravelTalk Fam Trip Schweiz in dem historischen Haus gefeiert.

Wilder Mann – ein Symbol für Luzern.
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Wilder Mann – ein Symbol für Luzern.

Zuvor gab es für sie eine Führung durch die Stadt der Wilden Männer und der Drachen, die laut mittelalterlicher Sage aus den Bergen hinunterkamen und in Luzern ihr Unwesen trieben. Kaum vorstellbar für Touristen, die sich heute in einer wahren Postkartenidylle bewegen. Neun Türme und Dutzende wunderbar bemalte Bürgerhäuser prägen die 83.000-Einwohner-Stadt am Vierwaldstättersee.

Wer fährt wohin?

Wahrzeichen sind die jahrhundertealten Holzbrücken, die über den Fluss Reuss führen, der in den See mündet. Reichlich Wasser bieten zudem die bunt geschmückten Brunnen der Stadt: Es kommt direkt aus den Alpen, und wer einen Becher dabei hat, kann sich bedenkenlos den einen oder anderen erfrischenden Schluck genehmigen.

Blick über die reißende Reuss: Sie fließt in den Vierwaldstättersee.
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Blick über die reißende Reuss: Sie fließt in den Vierwaldstättersee.

Der für alle Teilnehmer spannendste Moment des Tages folgte dann nach dem Abendessen im "Wilden Mann": Die Reiseprofis erfuhren, welche Region der Schweiz sie in den kommenden vier Tagen erkunden werden, bevor sich alle wieder gemeinsam zur abendlichen Abschlussveranstaltung in Bern treffen werden.

Auf dem Programm stehen vier Gegenden, die von jeweils zwei bis drei Expedientinnen erlaufen, erradelt und erfahren werden: das Berner Oberland mit der Jungfrau-Region und Interlaken, das Engadin, Graubünden mit Arosa und Lenzerheide sowie das Tessin um Lugano, Locarno und Bellinzona.

Einfach wird es nicht

Das Besondere an der Sache: Jeder wird sein touristisches und organisatorisches Geschick unter Beweis stellen müssen. Zwar gibt es Programme für die Kleingruppen, doch die haben – bewusst – Lücken. Das aber bedeutet, spätestens beim Frühstück im Hotel oder besser noch am Vorabend gilt es, mit Hilfe von Internet-Recherche, Landkarten und Bus- und Bahnplänen diese zu stopfen. Kostenfrei bewegen können sich die Expedienten immer und überall mit einem Swiss Travel Pass der Schweizerischen Bundesbahnen SBB.

Ob und wie das den einzelnen Teilnehmern gelungen ist, das wird ihren Berichten am kommenden Samstag zu entnehmen sein.

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