fvw|TravelTalk Fam Trip Piemont (1)

Reiseprofis erkunden das "unbekannte" Italien

Ein einst fast ausgestorbener Ort hat sich wieder herausgeputzt: Bergolo im Piemont.
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Ein einst fast ausgestorbener Ort hat sich wieder herausgeputzt: Bergolo im Piemont.

Natur, Aktivität und Nahziel: drei aktuelle Reise-Trends, die die Provinzen Cuneo und Turin in der norditalienischen Region Piemont ideal miteinander verbinden. Beim fvw|TravelTalk Fam Trip erkunden 16 Expedientinnen und Expedienten das Gebiet.

Um es von Anfang an klarzustellen: Die legendäre Piemont-Kirsche, mit der Mon Cherie wirbt, gibt es nicht. "Sie ist eine Marketing-Idee des wohl bekanntesten Unternehmens der Gegend – Ferrero", sagt Elisa, die vier Tage lang die Gruppe aus 16 Expedientinnen und Expedienten durch die norditalienische Region führt. Stattdessen ist das Piemont für etwas anderes weltbekannt: seine Haselnuss. Wer durch die sanfte und dichtbewaldete Hügellandschaft fährt, dem fallen sofort die zahlreichen Haselnussbäume auf, und die daraus hergestellte Creme (nein, nicht Nutella) gilt als örtliche Delikatesse.

fvw|TravelTalk haben zu ihrem ersten Famtrip in diesem Jahr geladen – und zum zweiten Mal überhaupt verschlägt es uns nach Italien. Der letzte Workshop vor der Corona-Pandemie hatte Ende 2019 in die Region Friaul-Julisch Venetien geführt.

Diesmal allerdings wird es sportlich: Die Tour ins Piemont steht unter dem Motto "Outdoor-Aktivitäten". Den 16 Leserinnen und Lesern will sich die Region als Nahziel präsentieren, das für alle jene ideale Bedingungen bietet, die ihren Urlaub sportlich und in der Natur verbringen wollen. Und dies planen den Reisestudien zufolge derzeit viele Menschen.

"Postkarte" nennt sich dieses Kunstwerk: ein Blick durch das Rechteck offenbart ein wahrhaft idyllisches Kartenmotiv.
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"Postkarte" nennt sich dieses Kunstwerk: ein Blick durch das Rechteck offenbart ein wahrhaft idyllisches Kartenmotiv.

Die Expedientinnen und Expedienten mussten jedenfalls kurz nach der Landung in der Regionshauptstadt Turin selbst ran: Sie erwanderten eine der insgesamt 16 Etappen der "Grande Traversata delle Langhe". Etwa eineinhalb Stunden ging es durch Wälder, immer wieder mit herrlichen Aussichten auf die Hügellandschaft, und durch liebevoll restaurierte Dörfer wie Bergolo. Einst fast ausgestorben, konnte der Ort neue Einwohner und Besucher locken – mit Kunstwerken an Mauern, an und in Kirchen, mit Festivals und mit seiner Vergangenheit als "Land der Steine".

Das Gute: Trotz der Hitze herrscht ein angenehmer Wind – das Meer ist nicht weit.

Blick auf die sanfte Hügellandschaft des Piemont
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Blick auf die sanfte Hügellandschaft des Piemont

Reichlich erschöpft kehren die Expis in ihr Hotel Relais Montemarino in einem antiken Bauerngehöft in Borgomale zurück, um am Abend in die Provinzhauptstadt Alba aufzubrechen – die europaweit für ihre Schokolade (Ferrero-Firmensitz) bekannt ist. Zur Belohnung für die Anstrengung des Tages gab's beim Abendessen lokale Spezialitäten – von gefüllter Trüffel-Pasta bis hin zum Schokoladengeleé.
Piemont
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