fvw|TravelTalk Fam Trip Schweiz

Ein Land reich an Glücksmomenten

Malerische Uferrpromenade in Ascona am Lago Maggiore.
Ingrid Desch
Malerische Uferrpromenade in Ascona am Lago Maggiore.

Rein kilometermäßig ist die Entfernung nicht groß, und doch wirkt es, als lägen Welten zwischen der Deutschschweiz und dem italienischsprachigen Kanton Tessin. Zwei Schönheiten, schnell und bequem mit dem Zug verbunden.

Himmlisch sind schon die Farben. Tessin-Kamelienrosa, Belinzona-Festungsgrau, Brissago-Blau, Lugano-Sonnenuntergangs-Orange und Valle-di-Muggio-Grün – so nennen sie im Tessin ihre Farbtöne, die intensiver und leuchtender daherkommen als anderswo im Land. Die italienischsprachige Schweiz ist ein wahres mediterran wirkendes Juwel: hübsche Städtchen, eingebettet in eine ebenso eindrucksvolle Seen- und Berglandschaft.

Für die Teilnehmer vom fvw|TravelTalk Fam Trip Schweiz standen gleich zwei dieser Städtchen auf dem Erkundungsplan – zumindest für die Angehörigen der Gruppe Tessin. Sie ließen sich von den schmucken Altstädten Locarnos und Asconas in Bann ziehen – wahre Glücksmomente. Überall in Locarno mit seinen bunten Häusern begegneten sie der Geschichte der Stadt, die in Form steinerner Kirchen und Palazzi daherkommt.



Der nur vier Kilometer entfernte traditionsreiche Ferienort Ascona ist zwar kleiner als Locarno, kommt aber ebenso malerisch daher. Unzählige Restaurants, Cafes und Bars säumen die südländische Promenade am Lago Maggiore, und im alten Ortszentrum mit seinen Gassen sind Attraktionen die Kirche San Pietro e Paolo mit ihrem hohen Glockenturm zu bestaunen.

Und die drei anderen Gruppen?

Die einen besuchten die Oberengadiner Bergwelt. Mit der Bergbahn ging es hinauf zur Alp Muottas, wo der Blick ins Tal und auf St. Moritz genossen und der Philosophenweg entlang gewandert wurde. Auf 2100 Meter Höhe lockte zudem die Alp Grüm, bevor die Teilnehmer mit dem Bernina Express wieder hinunter fuhren.

Aufd geht's ins Bärenland in Arosa!
FVW Medien/SK
Aufd geht's ins Bärenland in Arosa!


Die Expedientinnen, die zunächst Lenzerheide und später Arosa bereisten (beides in Graubünden), waren zu Besuch im Arosa Bärenland. Vier Bären, die aus schlechten Haltungsbedindungen gerettet wurden, leben derzeit dort. Bärin Jamila erkundete an diesem Tag zum ersten Mal die Außenanlage. Veranschaulicht wurde, wie die Tiere zuvor in nicht artgerechten Käfigen gehalten, angekettet und zur Belustigung in Restaurants und Kleinzirkussen den Gästen vorgeführt werden.



Per Pedes ging es für die Gruppe dann über den Ricola Erlebnisweg (mit Erläuterungen zur Natur und zu Kräutern) zum Eichhörnliweg, der talwärts durch einen kleinen Wald führte. Die flauschigen Tierchen tauchten von allen Seiten auf und belagerten die Spaziergänger – jedenfalls solange, bis diese sie mit Leckereien zufriedenstellten.

Im Berner Oberland schließlich stand ein Besuch des Ballenbergs an: In dem Freilichtmuseum lässt sich in vergangene Zeiten eintauchen, und Kultur und Brauchtum der Schweiz lassen sich an einem einzigen Tag komplett und hautnah erleben. Nebenan lockte die Erlebniswelt Trauffer – die Heimat der kultigen Holzkuh mit den roten Flecken. In Brienz ging es dann weiter zu den machtvollen Giessbachfällen, und in Interlaken schließlich stand die Auffahrt zur Harder Kulm an: Der 1322 Meter hohe Berg gewährt einen überwältigenden Blick auf Interlaken sowie auf Eiger, Mönch und Jungfrau.

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