fvw|TravelTalk Fam Trip (Teil 3)

Reisebüros besuchen Venedigs "kleine Schwester"

Mit dem Schiff ging es durch die wunderschöne Lagune von Lignano Sabbiadoro – der einzigen in Italien außer Venedig – ins malerische Fischerstädtchen Marano.
Christian Wyrwa
Mit dem Schiff ging es durch die wunderschöne Lagune von Lignano Sabbiadoro – der einzigen in Italien außer Venedig – ins malerische Fischerstädtchen Marano.

Bei ihrem bislang größten Fam Trip besucht fvw|TravelTalk derzeit die nordostitalienische Halbinsel Lignano Sabbiadoro. Das Gebiet will seine touristische Vielfalt präsentieren – es ist weit mehr als Sonne und Strand.

Ein gemütlicher, gepflasterter Platz mit kleinen Cafes, farbige Häuschen mit venezianischen Fensterbögen und ein 1000 Jahre alter steinerner Uhrturm: "Hier sieht es so aus, als würde jeden Moment Don Camillo mit seinem Fahrrad vorbeikommen", sagt Esther Meyer, Expedientin aus Landshut.

Don Camillo kam zwar nicht – dafür jedoch die Sonne. Pünktlich zur Bootsfahrt durch die Lagune von Lignano Sabbiadoro und zum Bummel durch die kleine und hübsche Altstadt von Morana hat sich der Himmel geöffnet. Und auch unabhängig vom tollen Wetter entwickelte sich Tag drei des fvw|TravelTalk Fam Trips ins norditalienische Lignano Sabbiadoro zu einem Höhepunkt der Reise. Bereits die Lagune – neben derjenigen von Venedig die einzige in Italien – begeisterte die fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Flamingos waren ebenso zu beobachten wie andere seltene Vogelarten.

Erst Recht fanden die Expedientinnen und Expedienten Gefallen an dem Fischerstädtchen Marano, vor dessen alter Markthalle das Boot anlegte. Die vielen kleinen Schiffe im Hafen – sogenannte Battellos – belegen, dass die Fischerei nach wie vor zum Lebensunterhalt der gut 1800 Einwohner beiträgt. Gefangen wird traditionell und nachhaltig per Reuße, verkauft wird an die vielen Restaurants in der Region. Wer Glück hat, kann auch schon mal direkt vom Schiff einen Fisch ergattern – fangfrisch.



Als "kleine Schwester Venedigs" versteht sich Marano, nur dass es in der benachbarten Region Friaul-Julisch Venetien liegt. Immer mehr deutsche Urlauber entdecken deren Schönheit und landschaftliche Vielfalt – von den Alpen bis zur Adria. Massentourismus ist hier dennoch ein Fremdwort. Lignano Sabbiadoro definiert sich selbst als Tor zum Friaul, als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Dabei punktet die Halbinsel selbst mit ihren acht Kilometer langen Sandstränden, mit riesigen (und im Sommer Schatten spendenen) Pinienwäldern und mit vielen familiär geführten, gemütlichen Hotels.

Den Abschluss des Fam Trips feierten die 100 Expedientinnen und Expedienten gemeinsam mit zahlreichen Vertretern Lignanos und der Region samt Bürgermeister bei einem Gala-Dinner: Auf der Seebrücke von Lignano Sabbiadoro wechselten sich kulinarische Köstlichkeiten ab mit Sandkünstlern und Tiramisu-Show-Cooking. "Vielen Dank für alles. Eine tolle Destination!", so lautete das abschließende Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: "Lignano Sabbiadoro verdient einen prominenten Platz auf der touristischen Landkarte der Deutschen!"
1 Kommentar

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1.
Silke Edel-Pfannschmidt
Erstellt 25. April 2022 13:43 | Permanent-Link

Es war durchweg eine super organisierte Veranstaltung mit vielen interessanten Informationen und ganz viel Gastlichkeit. Diese Region kann ich Familien und Italien-Liebhabern nun noch viel besser empfehlen.
Vielen Dank



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