fvw|TravelTalk Fam Trip Emilia-Romagna (4)

Alles außer "Teutonengrill" – das neue Rimini

Wandmalereien aus Fellini-Filmen im Fischerviertel San Guilano in Rimini
FVW Medien/OG
Wandmalereien aus Fellini-Filmen im Fischerviertel San Guilano in Rimini

Tag 4 des fvw|TravelTalk Fam Trip in die norditalienische Emilia-Romagna erforderte die ganze Kondition der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: sportlich, kulinarisch und kulturell.

Als "Teutonengrill" war Rimini lange Zeit verschrien: Hunderttausende Deutsche reisten einst jedes Jahr an die norditalienische Adria, einzig um Sommer, Strand und Sonne zu genießen.

Das aber ist lange her und hat mit der heutigen Realität in Rimini wenig zu tun. Natürlich sind Strand und Sonne geblieben, doch längst punkten die Stadt und ihr Umland mit anderen Angeboten: mit langen und wunderbaren Radstrecken, mit spannender Kultur, hübschen Städtchen wie Verucchio oder San Leo und mit sehr viel Kulinarik. Gilt doch die Region Emilia-Romagna, in der Rimini liegt, als die Heimat dessen, was wir heute als "italienisches Essen" bezeichnen.

An einem einzigen Tag – dem vierten beim fvw|TravelTalk Fam Trip – konnten die 18 teilnehmenden Expedientinnen und Expedienten all dies erleben, um abends todmüde (aber glücklich) ins Bett zu fallen. Gleich am Vormittag stand eine 55 Kilometer Rundtour von Rimini ins Hinterland an: Mit dem E-Mountainbike fuhren die Reiseprofis in das hübsche Örtchen Verucchio. Auf 300 Metern Höhe gelegen, bot sich von dort nicht nur ein toller Ausblick, auch genossen die Teilnehmer dort ein (natürlich mehrgängiges) Essen mit typischen Produkten der Region, von Schinken, Käse und Piadina (Fladenbrot der Romagna) bis zu biologisch erzeugtem Wein.

Rimini – die Hauptstadt der italienischen Adria – erlebten die Expedienten dann am Nachmittag bei einer Besichtigungstour. Ausnahmslos waren sie überrascht von der Schönheit der Altstadt mit ihren alten Bauwerken, ganz besonders der vor 2000 Jahren erbauten Römerbrücke "Ponte di Tiberio" und dem Fischerviertel San Guilano. Wie ein Dorf mitten in der Stadt präsentieren sich die Gassen mit ihren kleinen, bunten Häuschen. Viele von ihnen sind mit Wandmalereien versehen, welche Szenen aus den berühmtesten Werken des hier geborenen Star-Regisseurs Frederico Fellini zeigen.

Und der wiederum stand am späten Abend – nach einem Picknick mit regionalen Spezialitäten im belebten Park an der Tiberiusbrücke – auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen das frisch eröffnete Fellini-Museum in der Burganlage von Rimini in Augenschein: Tief und spielerisch können die Fans des Regisseurs hier in sein Leben und Werk eintauchen.

"Dass Rimini und die Romagna eine solche Vielfalt an Urlaubsmöglichkeiten bieten, das hätten wir nicht gedacht" – so lautete denn auch das Fazit der Fam-Trip-Teilnehmer bei einem kleinen Workshop am Nachmittag. Mit dem einstigen "Teutonengrill" jedenfalls hat die Stadt nichts mehr zu tun.

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