Marktkonsolidierung

Trip Actions übernimmt britischen Wettbewerber

Noch ist die Zahl der Geschäftsreisenden überschaubar. Trip Actions ist vom Anziehen der Nachfrage überzeugt, wie die Übernahme von Wettbewerber Reed & Mackay zeigt.
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Noch ist die Zahl der Geschäftsreisenden überschaubar. Trip Actions ist vom Anziehen der Nachfrage überzeugt, wie die Übernahme von Wettbewerber Reed & Mackay zeigt.

Die  Marktkonsolidierung im internationalen Geschäftsreisemarkt geht weiter: Nun übernimmt das US-amerikanische Start-up Trip Actions den britischen Anbieter Reed & Mackay.

Erst gestern hatte die weltgrößte Geschäftsreisekette Amex GBT wie berichtet Pläne zum Kauf von Wettbewerber Egencia veröffentlicht. Einen Tag später zieht Travel Actions nach: Das auf den Geschäftsreisemarkt spezialisierte Start-up aus Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien übernimmt den britischen Dienstleister Reed & Mackay.

Geld für die Akquise ist dabei reichlich vorhanden. Schließlich hat das US-Start-up erst kürzlich in einer neuen Finanzierungsrunde umgerechnet knapp 128 Mio. Euro bei verschiedenen Investoren für sein weiteres Wachstum eingesammelt.

"Reed & Mackay ist seit Langem führend in der Geschäftsreisebranche als Premium-Service für die anspruchsvollsten Kunden mit individuellen Anforderungen", sagt Ariel Cohen, CEO und Mitbegründer von Trip Actions. "Deren erstklassiger Service sowie das erstklassige Produktmanagement, gepaart mit der IT und der Innovationskultur bei Trip Actions, werden eine neue Generation von Reisemanagement schaffen, das in der Lage sein wird, alle Bedürfnisse von Unternehmen jeder Größe weltweit zu erfüllen", kündigt Cohen weiter an.

Der neue Trip-Actions-Ableger wurde vor knapp 60 Jahren in Großbritannien gegründet und ist mittlerweile in etwa 50 Märkten aktiv. Neben der Organisation von klassischen Geschäftsreisen gehört auch das Meeting- und Event-Geschäft zum Portfolio von Reed & Mackay. Mit der Übernahme des britischen Geschäftsreiseanbieters wächst der Kundenstamm von Trip Actions auf mehr als 5000 Unternehmen, die ein Reisebudget von insgesamt fünf Milliarden US-Dollar vereinen.
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