Armin Laschet

Nicht bei Online-Konzernen bestellen

Reisegutscheine oder andere Wertschriften statt eine online bestellten Geschenks: NRW-Ministerpräsident Laschet fordert die Deutschen auf, nicht bei Amazon & Co zu bestellen, da die Konzerne den deutschen Mittelstand schädigten und selbst keine Steuern zahlten.

Politiker rufen dazu auf, bei diesem Weihnachtsfest Gutscheine unter den Tannenbaum zu legen, die im kommenden Jahr eingelöst werden können – beispielsweise für eine Reise oder für ein anderes Geschenk.

NRW-Regierungschef Armin Laschet (CDU) sagte, nach Möglichkeit sollte auf das Bestellen von Geschenken bei Online-Händlern verzichtet werden. Großkonzerne wie Amazon profitierten jetzt schon immens von der Corona-Pandemie.

Laschet verweist auf mittelständische Geschäfte, denen das überlebenswichtige Weihnachtsgeschäft entgehe. Stattdessen würden die Geschenke jetzt online bestellt, bei Konzernen, "die in Europa keinen Cent Steuern zahlen".


Die CDA – der Arbeitnehmerflügel der CDU – fordert in Anbetracht der bedrohlichen Lage im Einzelhandel eine nationale Digitalsteuer für Internet-Unternehmen, und dies so schnell wie möglich. Es sei "nicht nachvollziehbar, dass große Online-Konzerne wie Amazon oder Google im Weihnachtsgeschäft 2020 Gewinne in Milliardenhöhe erwirtschaften und diese kaum versteuern müssen, während der lokale Handel mit großen Absatzproblemen zu kämpfen habe", sagte der stellvertretende CDA-Bundesvorsitzende, Alexander Krauß.

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