Meine Woche | KW17

Mein erster Triathlon ist geschafft!

Los geht's! Oliver Graue gibt den Startschuss zum Lignano-Triathlon.
Christian Wyrwa
Los geht's! Oliver Graue gibt den Startschuss zum Lignano-Triathlon.

An dieser Stelle berichtet Oliver Graue, Redaktionsleiter Business Travel bei fvw|TravelTalk, über seine Woche im Business Travel.

Montag, 25. April 2022

Ich gebe zu: Die Überschrift über diesem Blog ist ein wenig missverständlich. Genauer müsste es heißen: Ich habe meinen ersten Triathlon gestartet – einfach um klarzustellen, dass ich nicht bei meinem ersten Triathlon gestartet bin. Das allerdings war für mich eine große Ehre: Als deutscher Redakteur durfte ich den Startschuss zu dem Drei-Disziplinen-Rennen im norditalienischen Lignano Sabbiadoro geben.

Doch auch diese Erfahrung war neu für mich: Nie zuvor haben sich – nachdem ich das Wort "Go" aussprach und den Signalknopf im Megafon gedrückt habe – 55 Frauen vor mir ins Meer gestürzt.
 
Das Rennen (nein, ich habe wirklich nicht teilgenommen, sondern bin stattdessen einen Cappucchino am Strand trinken gegangen) war die letzte Handlung eines durch und durch gelungenen fvw|TravelTalk Fam Trips nach Lignano Sabbiadoro. Gemeinsam mit 100 Mitarbeitenden und Chefs von Reisebüros haben wir die wunderschöne, vielfältige Halbinsel in der Region Friaul-Julisch Venetien erkundet.

Fischspezialitäten und ausgezeichneter Wein – ein guter Start in den Fam Trip.
Christian Wyrwa
Fischspezialitäten und ausgezeichneter Wein – ein guter Start in den Fam Trip.


Die Begeisterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war riesig. Erstens, weil die Fremdenverkehrsämter von Lignano und dem Friaul eine perfekt organisierte Reise geboten haben. Und zweitens natürlich wegen der enormen Attraktivität einer Region, die in Deutschland (zumindest außerhalb Bayerns) noch relativ unbekannt ist.

Empfehlenswert ist sie uneingeschränkt. Lignano Sabbiadoro (letzteres heißt "goldener Sand") bietet nicht nur acht Kilometer schönsten Strand, es sorgt vor allem für eine Kombination aus allem: Mit dem Boot lässt sich die nach Venedig zweitgrößte Lagune Italiens durchfahren, das (ebenfalls an Venedig erinnernde) Fischerstädtchen Marano besuchen, eine Verkostung auf einem der zumeist familiär geführten Weingüter genießen oder kulturelle Welterbestätten wie Aquileia besichtigen.



Zu römischer Zeit war der Ort die nach Rom und Konstantinopel drittwichtigste Stadt der Römer – darauf deuten die vielen Ruinen und vor allem die riesige Basilika mit beeindruckenden Mosaiken aus dem 4. Jahrhundert hin.

Lignano Sabbiadoro selbst – das Tor zu der gesamten Region – ist ein ungewöhnlicher Ort. In den 1920er- und 1950er-Jahren entstanden, stellt er heute ein Architektur-Gesamtkunstwerk dar: Der Stadtteil Pineta etwa ist in Form einer Spirale angelegt, deren Straßen schneckenförmig auf den Hauptplatz zulaufen. Wegen ihrer 1,2 Mio. Pinien und Blumen, wohin das Auge blickt, trägt Lignano zudem die Titel "Stadt der Bäume" und "Blumengemeinde Italiens".

Mit unserer Gruppe im Fischerstädtchen Marano
FVW Medien/OG
Mit unserer Gruppe im Fischerstädtchen Marano


Ein Mekka ist die Region überdies für Wanderer und für Radfahrer. Hunderte Kilometer Radwege sind in den vergangenen Jahren hier gebaut worden, und wer will, kann sogar ab Salzburg den gesamten 400 Kilometer langen Alpen-Adria-Radweg bis hierhin zurücklegen.

Und: Sportmöglichkeiten gibt es reichlich – für Wassersportler ebenso wie für Golfer und Triathleten. Ich werde mich allerdings auch in Zukunft darauf beschränken, den einen oder anderen Startschuss zu geben. Man muss es ja nicht gleich übertreiben.

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