Meine Woche | KW 40

Bärenhunger auf Bambus-Torte

Ziemlich gelassen: Panda im Berliner Zoo.
FVW Medien/OG
Ziemlich gelassen: Panda im Berliner Zoo.

An dieser Stelle berichtet Oliver Graue, Redaktionsleiter Business Travel bei fvw|TravelTalk, über seine Woche im Business Travel.

Montag, 4. Oktober 2021

Wussten Sie eigentlich, liebe Leserinnen und liebe Leser, wie unglaublich verwöhnt Panda-Bären sind? Genauer gesagt: weibliche Panda-Bären? Oder ganz genau: die Panda-Dame Meng Meng im Berliner Zoo? Mir zumindest was das bis gestern noch unbekannt.

Wenn es mit dem Reisen nach Asien noch nicht so richtig klappt, dann besuchen wir eben Asien in Deutschland. Diesen sehr erfrischenden Gedanken setzte die Pacific Asian Travel Association (kurz: Pata) um, der Zusammenschluss asiatischer und pazifischer Tourismusbehörden, Veranstalter, Hotels, Fluggesellschaften und anderer touristischer Dienstleister. Nach ihrem Reisebüro-Event in Berlin besuchte die Pata mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kurzerhand den Zoo. Und dort ließ man sich praxisnah in die Geheimnisse der asiatischen Tierwelt einführen.

Ob Elefanten, Wasserbüffel, Takins, sibirische Steinböcke oder Orang-Utans: Sie alle empfingen uns sehr entspannt (es war aber ja auch Sonntag). Auch die Pandas ließen sich großzügig blicken: Meng Meng, Jiao Qing sowie die Zwillinge Pit und Paule stolzierten gemütlich durch ihr Gehege – übrigens das einzige, was sie überhaupt machen, plus Schlafen und Schlemmen.

Und bei Letzterem sind sie, was die Hauptzutat angeht, zwar wenig wählerisch (klar: Bambus). Gern gesehen wird es aber, wenn diese nicht nur einfach in Form frisch geernteter Pflanzen daherkommt. Vor allem Panda-Dame Meng Meng schätzt es, wenn der Bambus etwa als Torte oder Keks zubereitet ist.

Und wer kann da schon "Nein" sagen? Laut aktueller Zählung soll es insgesamt nur noch 1864 Pandas geben – und denen will man es natürlich recht machen. Ach, übrigens, wussten Sie eigentlich, wie wenig fvw-Redakteure es nur gibt? Mir reicht die Torte aber ohne Bambus.

Dienstag, 5. Oktober 2021

Auf seinem Segelschiff "Kate Moss" macht sich der namenlose Held auf den Weg. Sein Ziel: die Welt umsegeln – und damit ein Jahr lang weitgehend ohne Mitmenschen auskommen, zumindest ohne solche aus der eigenen Zivilisation. In seinem Büchlein "Einhandsegeln" (erschienen bei Dörlemann, 160 Seiten, 22 Euro) lässt Autor Christian Kortmann eine Welt ohne gesellschaftliche Zwänge entstehen.
Dörlemann

Die nämlich erlebt sein Held: Abhängig ist er nur noch von Wetter, Wind und Wellen. Doch ist dies das "richtige" Leben? Frei und selbstbestimmt zwar – aber einsam und allein? Was definiert das Dasein? Kortmann wirft wichtige Fragen auf, jedoch auf eine angenehme und leichte Art und Weise.

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