Meine Woche | KW 30

Ein Paradies für Natur- und Outdoor-Fans

Visit Piemonte-Getty Images

An dieser Stelle berichtet Oliver Graue, Redaktionsleiter Business Travel bei fvw|TravelTalk, über seine Woche im Business Travel.

Montag, 26. Juli 2021

Es war die erste geschäftlich bedingte Auslandsreise nach 16 Monaten: Vier Tage lang habe ich den ersten fvw|Travel Talk Fam Trip in diesem Jahr begleitet. Gemeinsam mit 16 deutschen Reiseprofis war ich im norditalienischen Piemont unterwegs.

Und ehrlich gesagt: Wäre nicht die Maske gewesen, wäre mir nicht aufgefallen, dass irgendetwas anders gewesen wäre als zu Vor-Corona-Zeiten. Auch die Tatsache, dass ich so viele Monate lang nicht im Ausland gereist bin, wäre mir kaum bewusst geworden, wenn ich sie mir nicht immer wieder ins Gedächtnis gerufen hätte. Als ich im Flugzeug saß, kam es mir vor, als hätte meine letzte Reise in der Woche zuvor stattgefunden – und nicht 16 Monate zuvor.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, heißt es ja. Zumindest, was mich betrifft, kann ich das nur bestätigen: Einer 18-jährigen Routine (so lange arbeite ich bei der fvw) kann auch eine gefühlt ewig lange Pandemie nichts anhaben.

Die Reise selbst war ein Genuss. Das ist (natürlich) auch kulinarisch gemeint, aber bei weitem nicht nur. Denn an den vier Tagen haben wir eine Region entdeckt, die sich durch wunderbare Natur auszeichnet – zwischen sanften, bewaldeten Hügeln und dem bis zu 3000 Meter hohen Alpenpanorama. Dazu gibt es hübsche Dörfer, lebhafte Städtchen wie Alba oder Cuneo und viel Kultur, bis hin zur  Sacra di San Michele, eine auf einer 1000 Meter hohen Berspitze gelegene Benedektinier-Abei, von der sich Umberto Eco für seinen Weltbestseller "Der Name der Rose" inspirieren ließ.

Vor allem aber präsentierte sich das Piemont als ideale Outdoor-Destination. Und wir haben alles ausprobiert – vom Wandern übers E-Mountainbiken bis zum Raften. Es war die wohl sportlichste fvw-Reise, die ich bislang unternommen habe. Am besten, Sie schauen einfach mal in meine Fotogalerie.

Meine nächsten Reisen stehen bereits fest. Sie führen mich nach Armenien und erneut nach Italien – dann aber nach Rimini und Umgebung, also in die Emilia-Romagna. Und auf beide Trips freue ich mich schon sehr!

Dienstag, 27. Juli 2021

Bei der Erkundung der Sacra di San Michele im Piemont habe ich mich ein wenig an das Buch erinnert gefühlt, das ich kurz vorher gelesen habe – zumindest, was die Zeit angeht, in der die Abtei belebt war und in der auch die Geschichte des Romans "Paracelsus – Die Fragen der Toten" spielt (erschienen im Verlag Piper, 368 Seiten, 16 Euro).

Bereits im ersten Band ("Paracelsus – Auf der Suche nach der unsterblichen Seele") hatte uns die Autorin Eva-Isabel Schmid auf die Spuren des berühmten Renaissance-Arztes ins Hochmittelalter geführt. Hat der Mensch eine Seele? Und lässt diese sich orten?
Piper

Im zweiten Teil setzt Paracelsus diese Suche fort – quer durch das mittelalterliche Europa. In Basel kämpft er gegen die Pest und gegen Schatten aus der Vergangenheit. Geschickt verknüpft Schmid dabei historische Fakten mit fiktiven Ideen.

Ein packendes historisches Abenteuer!

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